An der A8-Rastanlage Holzkirchen

Polizei verhindert Verschiebung von Betonmischer

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Holzkirchen - Die Schleierfahnder haben an der Rastanlage Holzkirchen einen nicht alltäglichen Fall von Kfz-Verschiebung aufgedeckt. Ein in Nordrhein-Westfahlen gestohlener Betonmischer sollte durch einen 64-jährigen deutschen Kraftfahrer nach Italien gefahren werden. 

Das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen. Der mit belgischen Kennzeichen ausgestattete Betonmischer war auf dem Parkplatz an der Tankrastanlage Holzkirchen, Fahrtrichtung Süden, abgestellt und erregte am Montag die Aufmerksamkeit der Schleierfahnder. 

Die Streife der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim überprüfte das Fahrzeug mit Fahrer und stellte dabei fest, dass die am Betonmischer angebrachten Kennzeichen ursprünglich für einen Pkw ausgegeben waren. Dieser Umstand weckte den Spürsinn der Fahnder, die im weiteren Verlauf verschiedene Manipulationen an wesentlichen Fahrzeugteilen und die dazu passenden gefälschten Fahrzeugpapiere feststellten. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und der Betonmischer sichergestellt.

Die Überprüfung der Fahrzeugdaten im Fahndungsbestand ergab, dass der Betonmischer im April dieses Jahres in Nordrhein-Westfalen entwendet wurde und durch den 64-jährigen Mann ins Ausland verbracht werden sollte. Das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der Kfz-Verschiebung, Urkundenfälschung, Fälschung technischer Aufzeichnungen und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die sichergestellten, gefälschten Dokumente wurden dem Bayerischen Landeskriminalamt zur Begutachtung übergeben.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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