Viel Arbeit für die Polizei Holzkirchen

Polizist als Schutzengel mit ausgebreiteten Armen

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Holzkirchen - Reichlich Arbeit hatte die Polizei am Sonntag. Zuerst wollten Kinder auf Bahngleise rennen, dann wurde ein Stier wild und beim Faschingszug wurde ein Polizist zum Schutzengel mit ausgebreiteten Armen. 

Polizist als Schutzengel

Die Holzkirchner Polizei unterstützte den reibungslosen Verlauf des diesjährigen Faschingszuges auch mit Sperrung von einzelnen Zufahrtsstraßen. Der Zug näherte sich dem Bereich Oskar-von-Miller-Platz. In einem Faschingswagen verlor plötzlich ein Zugteilnehmer das Gleichgewicht und stürzte kopfüber in Richtung Asphaltdecke. Die Folge wär ein ungeschütztes und frontales Aufschlagen mit dem Kopf auf dem Teer gewesen.

Der Verkehrsposten der Holzkirchner Polizei an dieser Stelle stand aber goldrichtig. Der Beamte sah, dass der Teilnehmer vom Faschingswagen fiel, machte ein paar Schritte in Richtung Faschingswagen und breitete seine Arme aus. Der Teilnehmer fiel dem Beamten nun sprichwörtlich „in die Arme“. 

Nach einer kurzen Schrecksekunde konnte der Teilnehmer wieder auf den Faschingswagen steigen und nahm an Zug teil.

Stier wird wild 

Bei Stallarbeiten kam es an Sonntagabend, gegen 18,30 Uhr, zu einem Unfall mit einem Stier im Ortsteil von Hartpenning. Der Stier griff dabei den Sohn des Landwirts während der Arbeiten plötzlich an. Das Tier hebelte den 14-jährigen über das Stahlgeländer.

Der Jugendliche verletzte sich nach ersten medizinischen Erkenntnissen nur leicht am Rücken. Zur Vorsorge wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kinder wollen über die Bahngleise

Am Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, wurde durch eine Streife der Holzkirchner Polizei eine Gruppe von 12 bis 13-jährigen Kindern im Bereich des Bahnhofs festgestellt.

Die Kinder wollten einen „Abkürzung“ nach Hause mache und waren fest entschlossen, deshalb über mehrere Bahngleise zu laufen. In ihren Augen sei es unnötig, über die Unterführung eine längere Wegstrecke in Kauf zu nehmen.

Gerade noch rechtzeitig konnten die Beamten die Kinder - vor einfahrenden Zügen der Bayerischen Oberlandbahn - davon abhalten. Glücklicherweise kam es zu keiner Beeinträchtigung oder gar Gefährdung des Bahnverkehrs. 

Die Eltern der Kinder wurden anschließend verständigt und mit einer Belehrung wieder entlassen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Holzkirchen

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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