Streit auf der A8

Nötigung gipfelt in Pfefferspray-Einsatz

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Holzkirchen - Bei manchen Einsätzen können die Beamten einfach nur mit dem Kopf schütteln. Samstag kam es zwischen zwei Autofahrern auf der A8 zu einer Nötigungsgeschichte.

Am 22.08.15 um 04.00h kommt es zwischen zwei Autofahrern auf der A 8 bei der Anschlussstelle Holzkirchen in Fahrtrichtung Salzburg zu einer Nötigungsgeschichte. Beide Autofahrer waren auf dem Weg in den Urlaub. Die Schilderungen der beiden Kontrahenten gehen dabei weit auseinander. 

Jedenfalls fuhr ein 34-jähriger arbeitsloser Kraftfahrer aus Eichstätt mit seinem Nissan auf dem linken Fahrstreifen auf den Mercedes eines 48-jährigen österreichischen Berufskraftfahrers aus München auf. Dieser soll nach Angaben des Eichstätters stur auf dem linken Fahrstreifen geblieben sein, obwohl er nach rechts hätte wechseln können. Der Eichstätter gab an, mehrfach seinen Überholwunsch mit einem Lichtsignal angezeigt zu haben. Daraufhin hätte der Österreicher eine Vollbremsung hingelegt. 

Im weiteren Verlauf habe er dann rechts überholt. Anschließend stoppten beide Streithähne auf dem Standstreifen. Dort kam es dann offensichtlich zu einer Drohung mit Pfeffersprayeinsatz. Laut Angaben des Eichstätters wäre der Österreicher mit erhobenem Zeigefinger und lautstarkem „Gebell“ auf ihn losgegangen. 

Er habe aus Notwehr ein Pfefferspray zur Tierabwehr eingesetzt und sei vor Angst geflohen. Der Österreicher schildert den Sachverhalt ganz anders. Demnach hätte er den Fahrstreifen nicht freimachen können. Nachdem er rechts überholt worden sei, habe der Eichstätter eine Vollbremsung hingelegt. Auf dem Seitenstreifen sei der Eichstätter ohne Vorwarnung mit dem Spray auf ihn losgegangen und dann abgehauen Der Eichstätter konnten von Beamten der Schleierfahndung gestoppt und zur Verkehrspolizei Rosenheim gebracht werden. Dort folgte dessen Vernehmung.

Pressemeldung Autobahnpolizeistation Holzkirchen

Rubriklistenbild: © dpa

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