Münchner ungeduldig und unverantwortlich auf A8

Verkehrsrowdy "verfehlt" Bauarbeiter um wenige Zentimeter

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Holzkirchen - Weil er einfach nicht warten wollte, hat ein ungeduldiger Münchner beinahe einen gefährlichen Unfall auf der A8 verursacht.

Ein besonders dreister Fall von Verkehrsrowdytum ereignete sich bereits gegen 10.05 Uhr im Bereich der A8-Baustelle zwischen Holzkirchen und Hofoldinger Forst in Fahrtrichtung München. Dabei wurde ein Schutzplankenmonteur erheblich gefährdet.

Der offensichtlich von Stau und Baustelle genervte Fahrer eines weißen Volvo mit Münchner Kennzeichen nutzte nach Aussagen der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei und der Arbeiter der Schutzplankenfirma den abgesperrten linken Fahrstreifen nach dem Sicherungs-Lkw, um schneller vorwärts zu kommen. Der Volvo verfehlte dabei einen 30-jährigen Arbeiter der Verkehrssicherungsfirma, der gerade damit beschäftigt war, die Mittelschutzplanke zu demontieren, nur um wenige Zentimeter.

Pylonen vor sich hergeschoben

Als der Volvo in den Baustellenbereich einfuhr, fuhr er außerdem zwei Pylonen um, von denen er eine noch mehrere hundert Meter vor sich herschob. Er musste schließlich anhalten, um die Pylone unter seiner Fahrzeugfront zu entfernen. Zu ihm eilende Arbeiter der Baustelle, die ihn wegen seiner rabiaten Fahrweise stellen wollten, erreichten ihn nicht mehr. Der Fahrer flüchtete.

Da hier doch erhebliche Verkehrsstraftaten, unter anderem ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, zur Debatte stehen, bitten die Polizei Zeugen, die den Vorfall eventuell beobachtet haben, sich bei der Autobahnpolizei Holzkirchen unter der Telefonnummer 08024/9073-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Pressemeldung Autobahnpolizeiinspektion Holzkirchen

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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