Hohe Geldstrafe auf A8 verhängt

"Tickende Zeitbombe" aus dem Verkehr gezogen 

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Holzkirchen - Die Polizei zog am Dienstagvormittag eine "tickende Zeitbombe" auf der A8 aus dem Verkehr. Der Lkw hatte zahlreiche Mängel, eine hohe Geldstrafe droht.

Beamte der Autobahnpolizei Holzkirchen kontrollierten dienstagvormittags einen Lastkraftwagen mit Münchner Kennzeichen, der auf der A8 in Richtung Salzburg unterwegs war. Da bei dem LKW die lichttechnischen Einrichtungen nicht anständig funktionierten sahen die Beamten bei der Kontrolle genauer hin. Hierbei stellten sie fest, dass die für Lastkraftwägen vorgeschriebene Sicherheitsprüfung um nahezu ein Jahr, und die Hauptuntersuchung beim TÜV nahezu ein halbes Jahr abgelaufen war.

Mehrere Mängel an den Reifen

Als die Beamten die Technik unter dem LKW begutachteten, konnten sie mehrere Mängel an den Reifen feststellen. Einer der Reifen war so beschädigt, dass die Weiterfahrt an Ort und Stelle unterbunden werden musste, da ein plötzlicher Reifenplatzer nicht ausgeschlossen werden konnte. Aber damit nicht genug: Als der Fahrer nach der Transportgenehmigung gefragt wurde konnte er diese nicht vorzeigen - kein Wunder, es wurde nämlich keine Genehmigung erteilt.

Unzureichende Ladungssicherung

Auch Nachweise über die erforderlichen Lenk- und Ruhezeiten konnte der Fahrer nicht vorzeigen. Die nicht vorschriftsmäßige Ladungssicherung des Transportgutes erschien in Anbetracht der festgestellten Verstöße nahezu als eine Randnotiz. Den Fahrer und den Fahrzeughalter erwarten nun Anzeigen die mit Gesamtgeldbußen im vierstelligen Bereich geahndet werden.

Pressemeldung Autobahnpolizeistation Holzirchen

Rubriklistenbild: ©  dpa

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