Horror-Fund

Messie-Haus: Todesursache bei 78-Jähriger noch unklar

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Das vermülltes Haus in Nürnberg

Nürnberg - Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem völlig vermüllten Haus in Nürnberg ist die Todesursache weiter unklar. Beamte hatten die Tote und unzählige Tierleichen am Mittwoch gefunden.

Die Obduktion des Leichnams ergab zwar keinen Hinweis auf eine Straftat, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Doch ob die 78-Jährige eines natürlichen Todes starb oder einen Unfall hatte, konnten die Ermittler noch nicht sagen. Der Zustand der Leiche habe die Untersuchungen erschwert.

Die Tote war in ihrer Doppelhaushälfte längere Zeit unentdeckt geblieben. Weitere Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler nun von einem chemisch-toxikologischen Gutachten.

Polizeibeamte hatten die Leiche der Rentnerin in dem Messie-Haus zwischen Müllbergen, Spinnweben, zentimeterdickem Staub und Tierkadavern entdeckt, nachdem sie von Nachbarn alarmiert worden waren. Diesen war aufgefallen, dass sie die 78-Jährige schon länger nicht mehr gesehen hatten. Die 53 Jahre alte Tochter der Frau hatte sich ebenfalls in dem Haus aufgehalten und war in eine psychiatrische Klinik gebracht worden.

Die Polizisten fanden ein völlig verwahrlostes und verdrecktes Haus vor. Auch tote Tiere lagen überall herum. Eine Mitarbeiterin des Tierschutzvereins schätzte die Zahl der Kadaver auf etwa 80.

dpa

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