Sprung war korrekt augeführt

Kira Grünberg: So lief der tragische Unfall ab

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Innsbruck - Sechs Tage sind nun seit dem Unfall vergangen, der das Leben von Stabhochspringern Kira Grünberg wohl für immer verändert hat. Jetzt äußert sich auch ihr Manager dazu:

Sechs Tage nach der schrecklichen Tragödie um die Stabhochspringerin Kira Grünberg äußert sich nun ihr Manager Thomas Herzog. Gegenüber krone.at erzählt er, Kira sei die ganze Zeit nach dem Sprung bei vollem Bewusstsein gewesen. Auch während der Ambulanzfahrt und den Untersuchungen vor der Operation. "Sie kann sich auch an den Sprung selbst genau erinnern."

Laut Herzog sei das Unglück bei einem der ersten Trainingssprünge nach dem Aufwärmen passiert. Zuerst sei alles nach Plan gelaufen. Ihr Bewegungsablauf verlief normal, doch der Sprung entwickelte trotzdem zu wenig Tiefe. Anstatt im 90-Grad-Winkel stellte sich der Stab bei 75 Grad auf. Die Folge: Kira landete zwar in der richtigen Endposition, aber nicht mittig auf der Matte, sondern schon eineinhalb Meter vorher.

"Sie ist mit dem fünften Halswirbel am hinteren Ende des Kastens aufgeprallt", erläuterte Herzog gegenüber krone.at. "Sie hat die Bewegung richtig durchgezogen, aber die Tiefe nicht bekommen, um auf der Matte zu landen. Als sie oben war, hat sie registriert, dass es sich nicht mehr ausgeht, aber nichts mehr machen können."

Nach wie vor befindet sich Kira Grünberg auf der Traumatologischen Intensivstation der Universitätsklinik Innsbruck. Seit Freitag Morgen ist klar, dass sie nach dem Trainingsunfall vom Hals abwärts gelähmt sein wird. Laut Herzog schöpfe sie aber aus dem Zuspruch und der großen Anteilnahme viel Kraft.

Pegah Meggendorfer / Quelle: krone.at

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser