Auf der A8 bei Irschenberg

Rumäne kurz vor dem Einschlafen aus dem Verkehr gezogen

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Irschenberg - Einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim fiel am Sonntag 6. März 2016 um 23:30 Uhr ein Auto auf, der die Gefällstrecke des sogenannten Irschenberg in Fahrtrichtung Salzburg befuhr.

Der Fahrer des Mercedes befuhr mit ca. 80 km/h durchgängig den mittleren Fahrstreifen, obwohl auf dem rechten Fahrstreifen weit und breit keine anderen Fahrzeuge unterwegs waren. Zudem wurde das Fahrzeug ohne erkennbaren Anlass immer wieder kurz abgebremst. Die übrigen Verkehrsteilnehmer mussten auf den linken Fahrstreifen ausweichen, um, bei zulässigen 100 km/h, überholen zu können. Dadurch kam der Verkehr immer wieder kurzzeitig ins Stocken.

Zur Rede gestellt, gab der 40-jährige Rumäne an, von Portugal zu kommen und unterwegs nach Rumänien zu sein. Wie viel Zeit am Stück er am Steuer gesessen war, wollte er nicht sagen, räumte aber ein, sehr müde zu sein.

Zum Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer wurde dem Mann deshalb eine angemessene Ruhezeit „verordnet“, begleitet von einem vor Ort zu bezahlenden Bußgeld.

Übermüdung am Steuer bedeutet ein nicht zu unterschätzendes Risiko für sich und andere. Der sog. Sekundenschlaf führt insbesondere auf Autobahnen nicht selten zu schweren, auch tödlichen Unfällen, da die Müdigkeit ähnliche Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat wie Alkohol- oder Drogenkonsum. Wer aufgrund Übermüdung andere gefährdet oder einen Unfall verursacht, macht sich strafbar und muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Deshalb: Öfter mal Pause machen!

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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