Siegerliste veröffentlicht

"Jugend forscht": Kein Hauptpreis für Bayern

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Leonard Bauersfeld aus Baden-Württemberg gewann bei "Jugend forscht" den Preis für die originellste Arbeit mit seinem Wassersprinkler, der Wasser ausstößt und ansaugt. Von den bayerischen Schülern ergatterte keiner einen Hauptpreis.

Künzelsau - Vor allem in technischen Disziplinen schnitten bayerische Nachwuchswissenschaftler im Finale des Talentwettbewerbs „Jugend forscht“ gut ab. Einen Hauptpreis ergatterte keiner.

Im Finale des Talentwettbewerbs „Jugend forscht“ haben bayerische Nachwuchswissenschaftler am Sonntag zahlreiche Preise gewonnen. Vor allem in technischen Disziplinen erwiesen sich die Arbeiten bayerischer Schüler als preiswürdig. Allerdings reichte es in diesem Jahr bei keinem der Teilnehmer für einen Hauptpreis. Sie mussten sich mit einem zweiten bis fünften Platz oder einem Sonderpreis zufriedengeben, geht aus der am Sonntag veröffentlichten Siegerliste hervor.

So bekamen die beiden aus Stadelhofen und Hirschaid (Oberfranken) stammenden Bosch-Auszubildenden den mit 1500 Euro dotierten Preis für Prävention und Rehabilitation. Beide hatten eine spezielle Vorrichtung entwickelt, die Landwirte bei der Höhenverstellung ihrer Traktor-Anhängerkupplung mittels Handrad oder Hydraulik entlasten soll. Mit der verbesserten Technik sollen künftig Rückenerkrankungen bei Beschäftigten in der Landwirtschaft verhindert werden.

Einen Blick in die Zukunft der Mobilität wagte der 18 Jahre alte Max Burggraf aus Bernried (Landkreis Weilheim-Schongau). Für eine Simulation des künftigen Autoverkehrs rüstete er Modellautos technisch auf und entwarf ein Szenario, bei dem Automatik-Auto als zusammengekoppelte Konvois auf Fernstrecken sicher ihr Ziel erreichen. Der Schüler des Gymnasiums Tutzing erhielt dafür den mit 500 Euro dotierten Preis für Naturwissenschaften und Technik.

Den 2. Preis für Mathematik und Informatik gewann der 17 Jahre alte Lukas Stocker vom Maria-Ward-Gymnasium in Altötting. Er entwickelte eine Software, mit der sich Lichteffekte einer Discokugel simulieren lassen. Der 16 Jahre Jonas Höcht und sein gleichaltriger Schulkollege Sebastian Weise vom Katharinen-Gymnasium Ingolstadt entwickelten eine Methode, Polystyrol-Abfälle umweltfreundlich zu recyceln. Der 17 Jahre alte Maximilian Stegmeyer untersuchte den Einfluss verschiedener Windverhältnisse beim Skispringen.

Weitere Preise gingen an Schüler aus Hösbach (Landkreis Aschaffenburg, Glashütten (Landkreis Bayreuth) und Bad Tölz.

dpa

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