Großeinsatz der Feuerwehr:

War es Brandstiftung oder Unfall?

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130 Feuerwehrleute mussten ab Mittwochabend in einem Mehrparteienhaus in Traunreut anrücken.

Traunreut - 130 Feuerwehrleute mussten in der Nacht zu einem Großeinsatz ausrücken und insgesamt vier Bewohner aus einem Wohnblock retten. Die Ursache für den Brand ist noch nicht geklärt:

Update, 10.35 Uhr:

Unsanft aus dem Schlaf gerissen wurden die Bewohner eines Mehrparteienhauses in Traunreut. Dort brach am späten Abend im Keller des Hauses ein Feuer aus. Gegen 21.40 Uhr wurde im Haus Rauch festgestellt. Hierauf wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst umgehend verständigt.

Am Einsatzort konnte die Feuerwehr den Brandherd im Keller des Anwesens lokalisieren. Alle Bewohner konnten aus dem Gebäude evakuiert werden. Vier Personen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst versorgt.

Nach bisheriger Erkenntnis war ein Müllbehälter im Keller in Brand geraten. Ob es sich hierbei um eine fahrlässige und unsachgemäße Entsorgung von brennbarem Material im Hausmüll gehandelt hat oder der Müll vorsätzlich in Brand gesetzt wurde konnte noch nicht geklärt werden.

Die Feuerwehren Traunreut, Matzing, Pierling, Traunwalchen Stein a.d. Traun sowie Kräfte aus Trostberg waren mit insgesamt 130 Mann vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 15 Mann im Einsatz um etwaige Verletzte zu betreuen. Der Brand konnte zügig eingedämmt und gelöscht werden.

Nachdem das Gebäude durch die Feuerwehr entraucht worden war, konnten die Bewohner noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Brandschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

UPDATE, Donnerstag, 6.25 Uhr:

Großalarm wurde am Mittwochabend gegen 22 Uhr in Traunreut ausgelöst. Gemeldet wurde ein Kellerbrand in der Föhrenstraße - in einem Wohnblock mit über 20 Wohneinheiten. Beim Eintreffen der Feuerwehren wurde diese bereits von einigen Anwohnern empfangen, mit dem Hinweis, das sich noch eine Person in dem bereits stark verrauchten Gebäude befindet.

Sofort begab man sich mit schweren Atemschutz in das Gebäude um nach dieser vermissten Person zu suchen. Letztendlich konnten die Floriansjünger dann vier Personen in dem Gebäude ausfindig machen und diese unversehrt nach draußen bringen. Erst als sichergestellt war, dass sich keine Personen mehr in dem Wohnblock befinden, konnte man sich in den Kellerraum begeben und sich der Brandbekämpfung widmen.

Der Brand befand sich hinter einer Feuertür in einem kleinem, etwa vier Quadratmeter großen Raum. Durch die Hitze des Brandes war die Tür bereits so stark verzogen, dass sie mittels Spreizgerät geöffnet werden musste. Der Brand konnte dann rasch gelöscht werden. 

Da es sich um einen großen Wohnblock handelte, wurde Großalarm ausgelöst. An diesem Einsatz beteiligten sich rund 130 Feuerwehrmänner und Frauen. Angerückt waren die Wehren aus Traunreut, Stein/Traun, Pierling, Palling, Trostberg, Traunwalchen, Matzing, Nussdorf, Traunstein und die Werksfeuerwehr der BSH.

Großeinsatz in der Föhrenstraße

Der Bürgermeister der Stadt Traunreut, Klaus Ritter, machte sich selbst ein Bild von der Einsatzstelle und war von dem professionellen Handeln der angerückten Rettungskräfte stark beeindruckt. Auch das BRK war mit mehreren Fahrzeugen vorort und übernahm während der laufenden Rettungs- und Löscharbeiten die Betreuung der Bewohner. Über die Höhe des Schadens lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nichts sagen. Der Brand entstand im Müllraum des Gebäudes, das mit Müllrutschen ausgestattet ist. Vermutlich hat irgend ein Bewohner etwas glimmendes in den Müll geworfen und diesen dann in die Müllrutsche gegeben.

Die Erstmeldung:

Nach ersten Informationen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd kam es wohl kurz vor 22 Uhr zu dem Brand im Keller eines Mehrparteienhauses. 

Feuerwehren aus der Region, Rettungsdienste und die Polizei eilten daraufhin zum Brandort. Laut Polizeiangaben konnte zwischenzeitlich eine Person gerettet werden. 

Näheres ist derzeit nicht bekannt. Auch zur Brandursache liegen der Polizei derzeit noch keine Erkenntnisse vor.

FDL/BeMi, mw/Pressemeldung Polizeistation Traunreut

Quelle: chiemgau24.de

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