MERIDIAN

Knapp 33.000 Flüchtlinge - in neun Tagen!

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Salzburg/München - Am Samstag, den 5. September, begann der große Flüchtlingsandrang - seit diesem Tag beförderte der MERIDIAN knapp 33.000 Flüchtlinge von Österreich nach Bayern:

Seit Beginn des großen Flüchtlingszustroms vor acht Tagen, am Samstag, den 5. September, hat der MERIDIAN genau 32.986 Flüchtlinge von Salzburg nach München gefahren. 

Der MERIDIAN setzt weiterhin alle verfügbaren Fahrzeuge ein, um die Auswirkungen auf die Pendler und Freizeitreisenden durch eine flexible Disposition vor Ort so gering wie möglich gehalten.

„Wir sind im Grunde seit Samstag, den 5. September, über unserer Leistungsgrenze. Von den uns gemeldeten 53.000 Flüchtlingen, die in Salzburg angekommen sind, haben wir knapp 33.000 empfangen und mit unseren Zügen nach München gefahren“, erläutert Bernd Rosenbusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, die den Meridian betreibt.

Die weiteren 38 % wurden über die Fernzüge der ÖBB und vereinzelte Sonderzüge abgefahren. Seit dem 5. September setzt der MERIDIAN in Salzburg Koordinatoren im Zweischichtbetrieb ein, die zusammen mit der Österreichischen Bundespolizei die Züge belegen. Dabei wird für einen einfacheren Empfang in München jeweils ein Zugteil der eingesetzten Zwei- oder Dreifachtraktionen für Pendler und Freizeitreisende geöffnet, die anderen Zugteile stehen für die Flüchtlinge bereit. Während des Zustiegs werden die Flüchtlinge vom MERIDIAN gezählt und bereits nach Abfahrt des Zuges der Bundespolizei in München mitgeteilt.

„Seit acht Tagen haben wir 121 Züge verstärkt. Alles, was bei uns rollen kann ist in Betrieb, so fahren wir die meisten Züge mit knapp 1.000 Sitzplätzen“, so Fabian Amini, Technischer Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH.

„Gleichzeitig bereiten wir uns nun auf den Schulanfang in Bayern vor, der zu einer deutlich stärkeren Auslastung der Züge mit Pendlern und Schülern führen wird. Dazu werden wir mit der Österreichischen Polizei klären, dass wir die für Flüchtlinge verfügbaren Kapazitäten reduzieren müssen“, so Bernd Rosenbusch, der auch am Sonntag in Salzburg den Einsatz koordiniert. „Unsere Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Betrieb zu organisieren und die Menschen zu betreuen. Ihnen möchten wir an dieser Stelle einen großen Dank aussprechen. Alle leisten Außergewöhnliches.“

Zum Schulstart sollen die Auswirkungen auf die Stammkunden und Freizeitreisenden möglichst gering sein. Hierzu wurde alles am Sonntag vorbereitet. Der MERIDIAN soll in der Hauptverkehrszeit den gewohnt guten Komfort für die Pendler und Schüler bieten. „Wegen der hohen Anzahl an Fahrgästen haben wir zusätzliche Reinigungen beauftragt“, ergänzt Fabian Amini. So fahren dauerhaft zwei bis vier sogenannte Unterwegsreiniger in den Zügen mit und in den Nachtstunden wird eine verstärkte Anzahl an Grundreinigungen durchgeführt.

Mitteilung Pressestelle MERIDIAN

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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