40-Tonner zu Spezialtransport umfunktioniert

Überlang, überbreit und zu hoch: Lkw auf A8 gestoppt

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Siegsdorf - Da staunten die Beamten auf der A8 nicht schlecht: Ein "handelsüblicher" 40-Tonner wurde kurzerhand zu einem Spezialtransport umfunktioniert - mit Konsequenzen.

Am Gründonnerstag, den 24.03.2016, gegen 15 Uhr, wurde durch Beamte der Autobahnpolizeistation Siegsdorf ein 35-jähriger Rumäne mit seinem Sattelzug, nach vorangegangener Fahrt auf der A8 in Richtung Salzburg, bei Siegsdorf aus dem Verkehr gezogen. Bei dem besagten Sattelzug handelte es sich um einen handelsüblichen 40-Tonner, der durch den Abbau der Plane auf dem Auflieger kurzerhand zu einem „Spezialtransport für eine überdimensionale Transportbetonmischanlage“ umfunktioniert worden war.

Eine Ausnahmegenehmigung für einen überlangen, überbreiten und überhohen Transport auf Autobahnen konnte der Fahrer zwar vorweisen, jedoch hatte er hierzu einige Details nicht beachtet. So war der Transport zum einen hinsichtlich der Überlänge und der Überbreite in keinster Weise durch entsprechende Warntafeln kenntlich gemacht. Zum anderen bestand für den Transport an den Ostertagen zwischen Gründonnerstag und Ostermontag ein Fahrverbot. Und auch der vorgeschriebene Fahrtweg bzw. Geltungsbereich der Genehmigung interessierte den Fahrer herzlich wenig, da dieser lediglich für die A3 in Richtung Passau gültig war.

Der Fahrer durfte für die Auflagenverstöße ein entsprechendes Bußgeld hinterlegen. Die Weiterfahrt des Transportes wurde untersagt. Die rumänische Spedition muss sich nun nach den Feiertagen um eine gültige Genehmigung, sowie um eine entsprechende Ausrüstung des Aufliegers bemühen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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