ARTIKELSERIE: MEINE NEUE HEIMAT - WIE DENKEN ZUGEZOGENE ÜBER BAYERN?

"Irgendwann begreift auch der Letzte: Die Erde ist keine Scheibe"

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Landkreis -  "Mia san mia" oder "san mia ned nur mia?" Wir wollten von "Zuagroasten" wissen, wie sie über Ihre neue Heimat denken. Daraufhin haben uns einige Erfahrungsberichte von Nichtbayern erreicht, die wir im Rahmen der Artikelserie "Bayern - meine neue Heimat" vorstellen möchten.

Einige Leser haben uns auf unseren Aufruf hin von ihren Erfahrungen mit ihrer neuen Heimat, positive wie negative, berichtet. Diese Eindrücke möchten wir wir im Rahmen der Artikelserie "Bayern - meine neue Heimat" veröffentlichen. Vielleicht bekommt der ein oder andere dadurch eine neue Sicht auf unser schönes Oberbayern und seine Menschen.

Jeden Freitag wird ein Erfahrungsbericht veröffentlicht.

Diese Woche: Jutta und Norbert aus NRW

"Wir sind ein Rentnerehepaar aus einer Ruhrgebiets Großstadt in Nordreinwestfalen und haben unseren Ruhesitz in den ehemaligen Urlaubsort die Gemeinde Inzell verlegt. Unsere Endscheidung für Bayern war die Paradiesische Landschaft, die Liebe zu den Bergen und die Ruhe und Gelassenheit.

Mit dem Einleben als Zugezogene haben wir durchweg positive Erfahrungen gemacht, das heißt, es ist hier auf dem Dorf einfacher Kontakte zu knüpfen als in der Großstadt (vorausgesetzt man verschließt sich nicht vor den hier lebenden Menschen). 

Wir wohnen jetzt im dritten Jahr hier und fühlen uns sauwohl. Mit unseren Vermieter haben wir mittlerweile schon ein Familiäres Verhältnis und gute Bekanntschaften haben wir auch schon geschlossen. Mit den Nachbarn klappt es auch. 

Das ist hier unsere Neue Heimat !!!!! Da im Leben nicht immer alles positiv ist, gibt es auch nicht so schöne Erfahrungen (die beruhen auf persönlichen Empfindungen und aus Gesprächen mit Zugezogenen, die schon mehrere Jahrzehnte hier Leben.) 

Lesen Sie auch die anderen Erfahrungsberichte:

"Positiv überrascht hat mich die Willkommenskultur"

- "Das Geld ist willkommen, der Mensch dazu jedoch nicht"

"Danke Bayern für diesen schönen Ort"

Veranstaltungen überwiegend Musikalischer Art, die nicht von Einheimischen aufgeführt werden, werden meist von Einheimischen nicht besucht. Dort setzt sich das Publikum nur aus Touristen und einigen Zugezogenen zusammen. Umgekehrt ist es, wenn die Einheimischen aufspielen. Dann platzt der Veranstaltungssaal aus allen Nähten. Mit Tischreservierungen in den ersten Reihen usw. dann sind sie alle vor Ort. Das gibt so ein Geschmäckle des Altbackenen 'mir san mir'. 

Wir können damit gut Leben, denn irgendwann begreift auch der Letzte, dass die Erde keine Scheibe ist. Das Positive überwiegt."

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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