Sprachnetz hat weniger Kapazität

Bis zu 400.000 Nutzer von Vodafone-Störung betroffen

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Landkreis - Am Mittwoch bekam unsere Redaktion zahlreiche Meldungen, dass das Vodafone-Sprachnetz gar nicht oder nur eingeschränkt funktionieren würde. Das steckt dahinter:

UPDATE 18.15 Uhr:

"Kein Netz": Wegen des Crashs einer zentralen Datenbank in Nordrhein-Westfalen kommt es beim Mobilfunkanbieter Vodafone derzeit deutschlandweit zu massiven Einschränkungen.

"Kein Netz" oder "Nicht im Netzwerk registriert" heißt es derzeit auf vielen Smartphones in Deutschland. Zumindest bei denjenigen, die Vodafone als Mobilfunkanbieter haben. Wie ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage mitteilte, sind rechnerisch rund fünf Prozent der Kunden betroffen, also rund 1,5 Millionen Nutzer. Tatsächlich waren es rund 400.000 Kunden, die telefonieren wollten und nachweisbar Einschränkungen hatten.

Grund für den Ausfall ist eine Panne an einer Datenbank in Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind all diejenigen Smartphone- und Handynutzer, die über diese Datenbank verwaltet werden. Die Störung beschränkt sich deshalb nicht auf ein bestimmtes Gebiet, sondern tritt quer durch Deutschland auf.

Die Techniker des Unternehmens arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Behebung des Fehlers. Vodafone hofft nach eigenen Angaben, die Lage am frühen Mittwochabend wieder im Griff zu haben.

UPDATE, 14.45 Uhr

Inzwischen twitterte der Vodafone 24-Stunden-Service: 

"Bundesweite Einschränkungen in unserem Mobilnetz. Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck daran."

Updates könnte man im Forum des Unternehmens unter https://forum.vodafone.de/ erhalten.

Erstmeldung, 12.35 Uhr

Scheinbar gibt es derzeit Probleme mit dem Vodafone Sprachnetz. Auch auf der Störungsseite allesstörungen.de häufen sich die Fehlerberichte. 

Datenbank arbeitet nicht

Auf Nachfrage unserer Redaktion äußerte sich Vodafones Chef vom Dienst, Volker Petendorf zu den Problemen: "Wir haben derzeit weniger Kapazitäten. An 20 Standorten haben wir Datenbanken, eine davon funktioniert aktuell nicht. Das Problem wird aber in Kürze behoben." Betroffen seien derzeit etwa 5% der Kunden. Der Rest merke von dem Problem gar nichts.

Petendorf rät den Betroffenen, es einfach mehrmals zu versuchen, eine Verbindung herzustellen. "Das Problem ist nur sehr vorübergehend."

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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