Keine heimischen Abgeordneten betroffen

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Landkreis - In die Verwandtenaffäre im Bayerischen Landtag waren laut einer neuen Namensliste keine Abgeordneten aus der Region verwickelt.

Am Dienstag hat Landtagspräsidentin Barbara Stamm zur Klärung der sogenannten Verwandtenaffäre eine Liste mit 16 Namen vorgelegt. Die darauf genannten Landtagsabgeordneten hatten ihre Ehepartner und/oder ihre Kinder angestellt, kurz bevor eine Gesetzesänderung inkraft trat, die Beschäftigungsverhältnisse dieser Art verboten hat.

Als Konsequenz wurde nun ein weiterer Rücktritt bekannt: Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Harald Güller, legte am Dienstag sein Amt nieder.

Lesen Sie zur Verwandtenaffäre auch:

Unter den veröffentlichten Namen befanden sich keine Abgeordneten die in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf oder Altötting gewählt wurden. Das gilt auch für bereits aus ihrem Amt ausgeschiedene Mitglieder des Landtags.

Lediglich ein Fall aus dem Landkreis Rosenheim wurde kurzzeitig mit der Verwandtenaffäre in Verbindung gebracht. Die Junge Union machte es der SPD-Abgeordneten Maria Noichl zum Vorwurf, dass ihr Bruder für sie als Büroleiter gearbeitet hat. Die Beschäftigung von Geschwistern war jedoch zu keinem Zeitpunkt verboten. Maria Noichl kündigte trotzdem an, ihrem Bruder zu kündigen.

Lesen sie hier die komplette Liste

Rubriklistenbild: © dpa

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