Lage entspannt sich

Wetterdienst hebt Warnungen vor Dauerregen auf

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Landkreis - Der Dauerregen der letzten Stunden hat der gesamten Region zugesetzt. Doch jetzt hat der Deutsche Wetterdienst die entsprechenden Warnungen aufgehoben:

UPDATE, 17.15 Uhr - Warnungen aufgehoben

Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor ergiebigem Dauerregen für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land wurde soeben aufgehoben. Diese galt seit Mittwochmittag.

Auch die Hochwasserlage hat sich weiter entspannt. Lediglich am Inn bei Wasserburg galt am späten Nachmittag noch die Meldestufe 1 von 4. Ansonsten scheint an den Gewässern in der Region alles im "grünen Bereich" zu sein.

Die Erstmeldung:

Der Juli fällt sprichwörtlich ins Wasser: Der seit Tagen anhaltende Dauerregen wird sich wohl noch bis zum Wochenende fortsetzen. In den Alpen ist Stellenweise bis auf 1500 m Schnee gefallen, Urlauber eines Camping-Platzes in St. Moritz dürften heute Morgen nicht schlecht gestaunt haben, als der gesamte Platz in Schnee eingehüllt war (Siehe Foto).

„Für Mitte Juli ist so eine tiefe Schneefallgrenze extrem selten. Klar: Es kann mal im Juni oder im späten August bis auf diese Höhen herab schneien, aber im Juli ist das nun wirklich ein eher seltenes Schauspiel. Dieser Sommer hält sich nun nicht nur für den Herbst, sondern sogar für den Winter“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net 

Vor ein paar Tagen wurden in Österreich noch Spitzenwerte zwischen 30 und 35 Grad gemessen und nun schneit es bis auf 1500 m herab - mitten im Juli.

Aber bei uns ist das Wetter auch nicht wirklich sommerlich

Hier macht dem Süden und Osten heute das Polentief Ulrike zu schaffen. Es bringt zum einen viele Wolken und zum anderen jede Menge Regen. Der meiste Regen fällt allerdings auf polnischem Gebiet. Hier werden binnen 24 Stunden über 100 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Im östlichen Sachsen und östlichen Brandenburg wird ebenfalls Regen fallen, meist aber nur Mengen zwischen 30 und 50 Liter pro Quadratmeter. Im Stau vom Erzgebirge kann das allerdings auch noch mehr werden.

Auch in Bayern dauert der Regen zunächst noch weiter an

Es gelten in den östlichen und südlichen Landesteilen entsprechende Wetter- und Unwetterwarnungen:

Für die Landkreise Altötting und Mühldorf sowie für den nördlichen Landkreis Rosenheim und dem nörlichen Landkreis Traunstein warnt der DWD vor Dauerregen zwischen 30-45 Liter pro m².

Für die Landkreis Berchtesgadener Land, den südlichen Landkreis Rosenheim, die Stadt Rosenheim und den südlichen Landkreis Traunstein wird vor ergiebigem Dauerregen gewarnt mit Niederschlagsmengen bis 60 Liter pro m².

Besonders nass war es bisher an und in den Alpen. Dort fielen in den vergangenen 72 Stunden lokal über 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Aber auch München hat es binnen 48 Stunden immerhin auf knapp über 60 Liter Regen pro Quadratmeter gebracht!

Morgen sieht es von den Temperaturen nicht besser aus. Sie verharren weiterhin zwischen 15 und 21 Grad. Immerhin lockern die Wolken auch im Osten wieder auf und es gibt nur noch einzelne Schauer.

Die Aussichten für die nächsten Tage sind zumindest in Sachen Temperaturen erfreulich, denn es wird wärmer. Oftmals werden aber auch nur die Schauer wärmer, denn die bleiben uns doch recht oft erhalten. Das stabile Schönwetterhoch will sich auch in der nächsten Woche nicht einstellen. Hier der Trend für die kommenden Tage:

Quellen: wetter.net, Dominik Jung, DWD

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser