Internationaler Tag der Straßenverkehrsopfer

Schnelle Hilfe bei Unfällen

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Die rund 200 BRK-Rettungsdienstkräfte tun ihr Bestmögliches, um im Notfall schnell vor Ort zu sein und den Verletzten zu helfen.

Landkreis Traunstein - Das Bayerische Rote Kreuz Traunstein betreibt mit seinem Rettungsdienst einen hohen Aufwand. Zum Tag der Straßenverkehrsopfer möchte das BRK besonders auf die Wichtigkeit von Erste-Hilfe-Kenntnissen hinweisen.

Trotz aller technischer Fortschritte beim Fahrzeugbau sterben in Deutschland jedes Jahr rund 3500 Menschen im Straßenverkehr, knapp 400.000 Personen werden bei Unfällen teils schwer verletzt. Am Internationalen Tag der Straßenverkehrsopfer möchte der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) die Bürger zu einem vernünftigen Fahrstil ermutigen und zugleich auf sein wichtiges Engagement im Rettungsdienst und in der Erste-Hilfe-Ausbildung verweisen. 

Sieben Rettungswachen und ein Luftrettungszentrum im Landkreis 

Wenn es zu einem Verkehrsunfall kommt, ist es ungemein wichtig, dass die Verletzten schnell und wirksam versorgt werden. Im Notfall zählt bekanntlich jede Minute. Darum betreibt das Rote Kreuz im Landkreis Traunstein sieben Rettungswachen, die rund um die Uhr besetzt sind.Dadurch wird gewährleistet, dass im Ernstfall jeder beliebige Ort im Landkreis, der an einer öffentlichen Straße liegt, im Regelfall spätestens nach zwölf Minuten Fahrzeit von einem BRK-Rettungsdienstfahrzeug erreicht werden kann. 

Gemeinsam leisten die die 100 ehren- und 85 hauptamtlichen BRK-Rettungsdienstkräfte jährlich über 27.000 Einsätze – das sind im Schnitt fast 75 pro Tag! Zudem betreibt das Rote Kreuz auf dem Dach des Klinikums Traunstein ein Luftrettungszentrum. Von dort hebt der orange Rettungshubschrauber „Christoph 14“ jährlich rund 1500 Mal zu Einsätzen ab. 

Erste-Hilfe-Kenntnisse bei Normalbürgern von größter Bedeutung 

Bis der Rettungsdienst alarmiert wird und dann am Ort des Geschehens eintrifft, vergehen aber natürlich immer einige Minuten. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass zufällige Augenzeugen des Unfalls, andere Verkehrsteilnehmer oder Passanten den Verletzten Erste Hilfe leisten. Wie man dies in einer Notfallsituation effektiv tun kann, wird in den Erste-Hilfe-Kursen des BRK-Kreisverbands Traunstein vermittelt. In praxisnaher und kompakter Weise werden alle Schritte vom Absetzen eines informativen Notrufs bis zur Übergabe des Verletzten an die Rettungskräfte besprochen. 

Für Normalbürger sind Kenntnisse in Erster Hilfe von großer Bedeutung, da sie damit effektiv helfen können, wenn sie Zeuge eines Unfalls werden.

Ein Unfall ist auch für den Ersthelfer eine absolute Ausnahmesituation. Darum ist es wichtig, dass der Ersthelfer weiß, was zu tun ist und so einen kühlen Kopf bewahren kann“, betont Hermann Schramm, Leiter des BRK-Rettungsdienstes. Am liebsten ist es den Rotkreuz-Helfern aber natürlich, wenn sie so selten wie möglich zu Einsätzen ausrücken müssen, weil es wenige Unfälle und damit wenige Verletzten gibt. 

Man kann durch einen aufmerksamen und besonnenen Fahrstil viel dazu beitragen, dass Unfälle im Straßenverkehr vermieden werden“, appelliert BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer an die Vernunft der Straßenverkehrsteilnehmer. Falls es doch zu einem Unfall kommt, ist auch das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer wichtig. So sollte unbedingt Rücksicht auf die Einsatzkräfte genommen und im Bedarfsfall eine breite Rettungsgasse gebildet werden.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Traunstein

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