Zwei Personen aus Landkreis Traunstein verhaftet

Mit 90 Kilo Drogen und Waffe erwischt - U-Haft!

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Landkreis Traunstein/München - Finanzermittlungen brachten die Kripo auf die Fährte von drei mutmaßlichen Drogendealern. Am 23. Mai schlugen die Beamten zu: in München wurden 90 Kilogramm Haschisch und eine scharfe Waffe sichergestellt, zwei Männer und eine Frau wurden festgenommen.

Verdachtsmomente wegen finanzieller Auffälligkeiten waren es, die vor Monaten dazu führten, dass die Ermittler für organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Untersuchungen in einem Fall aufnahmen, bei dem sich herausstellte, dass es um Drogengeschäfte größeren Ausmaßes ging. 

Ein Mann und eine Frau aus dem Landkreis Traunstein und ein Mann aus dem Landkreis München gerieten immer mehr in den Fokus der Ermittler: Das Trio stand im Verdacht, Abnehmer im Landkreis Traunstein und im Großraum München mit Drogen zu beliefern. Aufwändige operative Maßnahmen führten schließlich dazu, dass am Montag, 23. Mai, bei einer Münchner Spedition ein Metallcontainer sichergestellt und die drei Verdächtigen festgenommen werden konnten.

90 Kilo Drogen in fünf Paketen

Insgesamt 90 Kilogramm Haschisch, verpackt in fünf Paketen und einen scharfen Revolver samt Munition fanden die OK-Ermittler in der großen Metallkiste, die wohl von den Verdächtigen selbst zehn Tage zuvor aus dem europäischen Ausland abgeschickt worden war.

Der Staatsanwaltschaft Traunstein, unter deren Leitung die Ermittlungen standen, und den für organisierte Kriminalität zuständigen Kripo-Beamten des Polizeipräsidiums gelang damit ein bedeutender Erfolg und zugleich ein Schlag gegen den Drogenhandel im südlichen Oberbayern.

Die drei Tatverdächtigen, ein 38-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau aus dem Landkreis Traunstein sowie ein 45-Jähriger aus dem Landkreis München, kamen wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr und des illegalen Handels mit Drogen in Untersuchungshaft.

Abgeschlossen sind die Ermittlungen in dem Fall für Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei noch längst nicht. Es gilt jetzt, die genauen Tatbeteiligungen, mögliche frühere Fälle, die Vertriebswege und Abnehmer offenzulegen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

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