System wurde im Landkreis Altötting erstmals angewandt

"Refugee Card" bald auch im Landkreis Traunstein?

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Die "Refugee Card"

Traunstein - Nach dem Pionier-Projekt im Landkreis Altötting will nun auch der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch eine "Refugee Card" einführen. Er sieht eine Vielzahl an Vorteilen in einer solchen Karte.

Der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch will ebenfalls eine  sogenannte „Refugee Card“ einführen, berichtet das Wochenblatt. Damit folgt er dem Beispiel des Landkreises Alltötting, der eine solche Karte bereits im Dezember als deutschlandweit erster Landkreis eingeführt hat. Dort ist man bereits durchaus zufrieden mit dem System.

Bei der Einkaufskarte für Asylbewerber gilt „Sachleistungen statt Bargeld“. Sie wird mit einem Taschengeld für die Asylbewerber "aufgeladen“. Dann können diese bei allen Geschäften, die dieses Zahlungsmittel annehmen, damit bezahlen. 

„Zum einen können wir sicherstellen, dass das Geld in der Region bleibt und nicht, wie bisher oft praktiziert, ins Ausland transferiert wird. Zum anderen wird es mit der Karte keine Möglichkeit geben, Alkohol zu kaufen.“, so Walch zu den Vorteilen der Karte. Laut Walch gebe es schon ein Konzept und entsprechende Partner, die über den Landkreis verteilt dezentral erreichbar sein sollen, damit die Asylbewerber auch tatsächlich einkaufen gehen können. 

Im Landkreis Berchtesgaden dagegen gibt es derartige Pläne bisher noch nicht.

Quelle: Wochenblatt

hs

Quelle: chiemgau24.de

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