DWD warnt vor ergiebigem Dauerregen

Trotz Dauerregen: Kein Hochwasser in der Region

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Landkreis - Traditionell bezeichnen die Eisheiligen einen Kälteeinbruch im Mai - und der steht den Bundesbürgern nun pünktlich kurz bevor. Das Pfingstwochenende wird ungemütlich. Es gibt sogar eine Wetterwarnung, bisher aber kein Hochwasser:

Update 14.25 Uhr: Trotz Starkregen kein Hochwasser

Hier geht's zur Meldeseite der Hochwasserzentrale

Trotz der anhaltenden Niederschläge der vergangenen 24 Stunden bleibt die Hochwasserlage in der Region weiterhin entspannt. Nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes wurde bislang an Inn, Mangfall, Salzach und  Traun noch keine Meldestufe erreicht. Auch in den Flüssen der Nachbarlandkreise Ammer, Isar und Loisach gibt es kein Hochwasser. Die insgesamt ruhige Lage bestätigte auch die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gegenüber dem BR. Aktuell gebe es im gesamten Zuständigkeitsbereich keine witterungsbedingten Behinderungen oder Einsätze.

Aktualisierte Unwetterwarnung des DWD

Noch vor einer Woche tummelten sich viele Menschen in der Sonne - nun heißt es: warm anziehen. Wer auf den Ausflug an Pfingsten nicht verzichten mag, sollte außerdem einen Schirm mitnehmen. Kaum ist vielleicht der erste kleine Sonnenbrand des Jahres abgeklungen, bringt Polarluft aus dem Norden einen Temperatursturz. Das Pfingstwochenende soll nasskalt werden, die 20 Grad-Marke ist in weiter Ferne, Picknicks und Biergartenbesuche müssen verschoben werden.

Am Samstag seien nicht mehr als zwölf bis 17 Grad zu erwarten, am Sonntag zehn bis 14 und am Montag neun bis 15 Grad, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Dazu gebe es Schauer, einzelne Gewitter und kalte Nächte: "In windgeschützten Lagen kann bei längerem Aufklaren leichter Bodenfrost auftreten."

Am Freitag war es in weiten Teilen Deutschlands noch fast sommerlich, aber dem Süden brachte das Tief "Yekaterina" viel Regen, der erst am Samstag nachlassen sollte. Es galt eine Unwetterwarnung des DWD vor ergiebigem Dauerregen für die südlichen Landesteile von Bayern und Baden-Württemberg.

Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, meldet sich der Winter noch einmal mit aller Macht zurück. Bis zum Pfingstmontag werde in 2962 Metern Höhe ein halber Meter Neuschnee erwartet, sagte der Wetterbeobachter Robert Schardt am Freitag. Bereits seit Donnerstag seien 20 Zentimeter Neuschnee gefallen, die Schneehöhe betrage nun 3,70 Meter.

"Der Gipfel ist in Wolken, es schneit und die Temperatur beträgt minus 3,5 Grad", berichtete der DWD-Mitarbeiter. Allerdings seien winterliche Verhältnisse zu dieser Jahreszeit auf der Zugspitze alles andere als ungewöhnlich: "Es ist ja erst Mitte Mai. Dafür sind das normale Temperaturen."

DWD veröffentlicht Unwetterwarnung

Dennoch hat der Deutsche Wetterdienst am Samstagmorgen neuerlich eine Unwetterwarnung veröffentlicht. In den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land wird vor ergiebigem Dauerregen (Stufe 3 von 4) gewarnt.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de. Die Warnung gilt vorerst bis Samstag, 23 Uhr.

dpa/DWD/mw/mh

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