LGS: Schlüsselübergabe im Regionalpavillion

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Firmenchef Peter Aicher übergibt symbolisch den Schlüssel für den Regionalpavillion an Landrat Josef Neiderhell.

Rosenheim - Südostoberbayerns Schaufenster auf der Landesgartenschau ist fertig gestellt. Symbolisch wurde jetzt der Schlüssel des Regionalpavillions an den Landrat übergeben.

Acht Tage vor Beginn der Landesgartenschau hat Landrat Josef Neiderhell am Donnerstag symbolisch den Schlüssel für den Regionalpavillon von Firmenchef Peter Aicher entgegengenommen. Schön schaut es aus, meinte der Landrat und bedankte sich bei dem Halfinger Unternehmer, dessen Zimmerei und Holzbaufirma den Aufbau des Pavillons ausführte.

Während der 164 Tage dauernden Gartenschau wird im Regionalpavillon zu Themen wie Gesundheit, Energie und Holz sowie Natur und Tourismus informiert. So stellen sich die Kliniken der Region Südostoberbayern vor.

Der bayerische Heilbäderverband zeigt, welches Heilbad für welche Krankheitssymptome geeignet ist, welche Kuren die idealen sind. Der Tourismusverband München-Oberbayern vermittelt interaktiv, was unsere schöne Region an Attraktionen zu bieten hat. Die 46 Gemeinden des Landkreises Rosenheim präsentieren sich im Wechsel und gestalten ein buntes Programm.

Zudem gibt es Themenwochen zu einzelnen Regionen. Das Rahmenprogramm spiegelt viele Facetten Oberbayerns wider und stellt Kultur und Brauchtum der einzelnen Gemeinden vor. Ein Wasserkraftmodell, Energieatlanten der Regionen, Informationen zu Radwegen und Ausflugszielen sowie verschiedene Filme über Themen wie erneuerbare Energien, Gesundheitswelten, Geschichtliches oder die eiszeitlichen Gletscherbewegungen, runden das Programm ab.

Spannend ist es auch im Außenbereich: auf 140 Quadratmeter dreht sich alles um Torf und Moor. Sie sind, neben Bergen und Seen, ein wesentlicher Bestandteil unserer Heimat. Lange wurden sie nicht beachtet oder nur als Nutzobjekt für den Torfabbau wahrgenommen. Mittlerweile ist man sich mehr und mehr bewusst, dass Moore für den Schutz des Klimas, unseres Wasserhaushaltes und für moortypische Tier- und Pflanzenarten große Bedeutung haben. Eine Moorlandschaft en miniature – mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt will dies noch mehr ins Bewusstsein rücken.

Ein Holzsteg ermöglicht es, direkt über das Moor hinwegzuschreiten und so die Geschichte eines wertvollen Naturschatzes im Rosenheimer Umland hautnah nachvollziehen zu können. Historische Torfstech-Werkzeuge, die so genannten „Grabscheite“, eine Torf-Lore und historische Abbildungen vom Torfstechen anno dazumal, sind zu bestaunen.

Interessant ist auch der gesundheitliche Aspekt des „schwarzen Goldes“, der heute noch in der modernen Naturheilkunde seinen festen Platz hat und ebenfalls im Pavillon aufgegriffen wird. Der Regionalpavillon befindet sich am Mühlbachbogen, dem gärtnerischen Herzstück der Landesgartenschau.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

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