Martin Mitterer: jetzt wird gespendet

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Martin und seine Freundin sind zuversichtlich, dass Martin die Stammzellen des Spenders vertragen wird.

Weißbach an der Alpenstraße - "Das war was ganz besonderes", erinnert sich Johann Mitterer an den Tag, an dem ihm sein Sohn Martin mitgeteilt hat, dass es einen Stammzellenspender für ihn gibt.

Martin Mitterer ist an sekundärer Leukämie erkrankt und brauchte dringend einen Spender. Ende März war es endlich soweit. "Ich war gerade mit meiner Frau in Altötting auf dem Weg zur Gnadenkapelle, als das Handy klingelte", erinnert sich der Vater. "Wir haben uns sehr über die Nachricht gefreut, dass für Martin ein Spender gefunden worden ist."

Gleich am nächsten Tag hat der 30-Jährige mit einer 14-tägigen Chemotherapie begonnen - ambulant. Seit circa zehn Tagen ist der Arzt jetzt im Klinikum Großhadern. Dort bekam er noch einmal eine Chemo und eine Bestrahlung. In acht Tagen sollen ihm die Stammzellen des anonymen Spenders transplantiert werden.

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"Der Spender wurde international gesucht", weiß Johann Mitterer. "Es ist nicht bekannt wer es ist." Das sei aber üblich, so lange die Transplantation laufe. Erst nach einer erfolgreichen Spende kann Martin in zwei Jahren entscheiden, ob er den Spender kennenlernen will oder nicht.

Zuerst muss Martins Körper jetzt aber die Spender-Stammzellen annehmen. "100 Tage nach der Spende können die Ärzte sicher sagen, dass es ok ist", erklärt der Vater. "Ob er das Präparat annimmt, wird aber von Tag zu Tag deutlicher."

Die ganze Familie kämpft mit Martin und alle sind zuversichtlich, dass sein Körper die Stammzellen annehmen wird.

Christine Zigon

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