Fadenscheinige Ausrede

Motorradfahrer überfährt 67-Jährigen und flieht

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Mähring - Ein Motorradfahrer fährt nachts einen Fußgänger an. Er kümmert sich nicht um den Mann und fährt weiter. Der 67-Jährige stirbt im Straßengraben und wird erst Stunden später gefunden.

Ein Motorradfahrer hat in der Oberpfalz einen 67 Jahre alten Fußgänger tödlich verletzt und ist einfach weitergefahren, ohne sich um den Mann zu kümmern. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde die Leiche des 67-Jährigen erst Stunden nach den Unfall in einem Straßengraben bei Griesbach (Landkreis Tirschenreuth) entdeckt.

Das Unfallopfer war nach ersten Erkenntnissen am späten Sonntagabend zu Fuß auf der linken Fahrbahnseite einer Staatsstraße zwischen Redenbach und Griesbach (Landkreis Tirschenreuth) unterwegs. In einer langgezogenen Kurve wurde der Mann von einem Fahrzeug erfasst und in den Graben geschleudert. Eine Obduktion soll die Todesursache und den genauen Todeszeitpunkt klären.

Wenige Stunden nach dem Fund der Leiche wurde ein 32-Jähriger festgenommen. An dessen nicht zugelassener Geländemaschine waren nach Polizeiangaben eindeutige Unfallspuren festgestellt worden. Die Maschine wurde sichergestellt. „Der Mann hat angegeben, dass er von einem Wildunfall in der Nacht ausgegangen war und deshalb weitergefahren ist“, sagte ein Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 32-Jährigen Haftbefehl beantragt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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