Bei lebendigem Leib gehäutet

Klare Ansage gegen die Pelz-Industrie in Mühldorf

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Aktivisten demonstrieren in Mühldorf gegen Pelz-Industrie

Mühldorf am Inn - Befremdliche Bilder am Samstag am Mühldorfer Stadtplatz. Eine schreiende Frau wird auf öffentlicher Straße überfallen und gehäutet. Was dahinter steckt:

Am Samstag trafen sich Aktive der Aktionsgruppen CHIEMGAU und NIEDERBAYERN gemeinsam mit Aktivistinnen und Aktivisten der "Voice for Animals LA", um in Mühldorf am Inn gemeinsam über die grausame Wahrheit hinter Pelz aufzuklären.

Trotz des kalten und verschneiten Winterwetters kamen zahlreiche Aktive um zu unterstützen. Sie verteilten sich auf dem Mühldorfer Stadtplatz mit Flyern bestückt, um auf den Infostand, der mit Anti-Pelz-Plakaten und dem "Pelz Schirm" geschmückt war, aufmerksam zu machen. Direkt daneben wurde mit Kunstblut, Plakaten, Grablichtern und echtem Pelz ein "Denkmal" errichtet, um den Passanten die Gewalttaten der Pelzindustrie vor Augen zu führen.

Diesmal begann die "Häutungsaktion" mit einer längere Jagd über den Stadtplatz, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Laut schreiend lief eine Aktivistin mit Pelzmantel bekleidet vor ihrem Jäger davon. Doch genauso wie die Pelztiere in den Farmen, hatte sie keine Chance und so endete die Jagd vor dem Denkmal, wo ihr lebloser Körper auf Müllsäcken für einige Zeit reglos, als mahnendes Beispiel für die alltägliche Grausamkeit, liegen blieb. Abfall, der nach dem gewaltsamen Häuten nicht mehr gebraucht wird.

Oft leben die Tiere noch Minuten lang unter unvorstellbaren Schmerzen weiter bevor sie sterben. Neben guten Gespräche mit Interessierten, die zum Teil sichtlich geschockt waren, wurde auch darauf hingewiesen, dass Echt-Pelz auch schon mal als Kunstpelz verkauft wird und dass dieser meist auch noch billiger ist als das Imitat.

 

Pressemeldung ANIMALS UNITED/AG Chiemgau

Quelle: innsalzach24.de

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