Von Bundespolizei weitergeleitet

Etwa 140 Flüchtlinge am Mühldorfer Bahnhof

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Mühldorf - Großeinsatz für die Bundespolizei: Mittwochabend sind rund 140 Flüchtlinge am Mühldorfer Bahnhof angekommen. Inzwischen sind sie wieder weitergereist.

Am Mittwochabend sind rund 140 Flüchtlinge aus Simbach am Mühldorfer Bahnhof angekommen. Die Flüchtlinge sind nach Einschätzung der Bundespolizei vermutlich von Braunau aus nach Simbach gekommen. "Teilweise werden sie auf der anderen Seite (also in Braunau, Anm. d. Red.) rausgelassen, laufen dann über die Innbrücke rüber und dann hoch zum Bahnhof", erklärt ein Angehöriger des Mühldorfer Reviers der Bundespolizei. Normalerweise werden die Flüchtlinge direkt nach Passau gebracht und von dort aus weiterverteilt. Für die rund 140 Menschen fehlten am Mittwoch in Simbach allerdings die erforderlichen Transportkapazitäten. Deshalb wurde entschieden, dass die Flüchtlinge mit dem Zug nach Mühldorf gebracht und von dort aus weiterverteilt werden.

In ehemaliger Güterhalle übernachtet

Gegen zwei Uhr nachts brachten zwei Busse rund 100 von ihnen von Mühldorf nach Nürnberg. Die übrigen Flüchtlinge verbrachten die Nacht am Mühldorfer Bahnhof. Die Bundespolizei hat eine alte Güterhalle gleich neben der Dienststelle gemietet und baut diese aktuell um. Ab dem 1. Oktober kann dort eine größere Anzahl Personen untergebracht werden. Auch wenn die Halle noch nicht komplett umgebaut ist, hat sie ihren Zweck in der Nacht auf Donnerstag erfüllt. "Es war nicht optimal, aber die Feldbetten passten rein und es ist ein Dach über dem Kopf gewesen", so ein Angehöriger des Mühldorfer Reviers.

Die Bundespolizei war in der Nacht mit zirka 50 eigenen Kräften vor Ort, darunter waren zur Unterstützung Bundespolizisten einer Mobilen Fahndungseinheit. Das BRK, das THW und die Freiwillige Feuerwehr haben der Bundespolizei mit Verpflegung, Decken, und Feldbetten geholfen. Die 40 Flüchtlinge, die die Nacht am Bahnhof verbracht hatten, wurden am Donnerstag von der Bundespolizei mit dem Zug nach Passau begleitet. Vor dort aus werden sie jetzt an die Erstaufnahmeeinrichtungen weiterverteilt.

bla

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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