23 Fehlalarmierungen 2015 bei Mühldorfer Feuerwehren

„Alarm ist Alarm, da müssen wir raus.“

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Feuerwehr bei einem Einsatz in einer Wohnung am Mühldorfer Katharinenplatz Anfang Februar.

Mühldorf - "Stell dir vor es brennt und keiner löscht!" - So wirbt die Feuerwehr um Nachwuchs. Immer öfter jedoch brennt es aber gerade nicht und trotzdem müssen die Floriansjünger wegen eines Fehlalarms anrücken. Das drückt auf die Moral. 

Immer mehr Haushalte besitzen inzwischen eine Brandmeldeanlage. Diese funktionieren jedoch nicht immer richtig und dann rückt die Feuerwehr trotzdem an. Beispielsweise in Töging, wo Ende Januar eine mysteriöse Fehlalarm-Serie Fragen aufwarf.

2015 waren es 23 Fehlalarme bei den Mühldorfer Feuerwehren im Jahr, zwei im Monat, wie der Mühldorfer Anzeiger berichtet.

Daher, so schreibt die Zeitung, sprach Kommandant Georg Auer auf der Hauptversammlung der Altmühldorfer Feuerwehr am Freitag von einem „Problem, das sich mehr und mehr auf die Freiwilligkeit meiner Männer auswirkt“. Mitglieder beschwerten sich, dass sich dies auf die Akzeptanz ihrer Arbeitgeber für ihre Tätigkeit bei der Feuerwehr auswirken würde.

Doch die Rechtslage ist eindeutig, „Alarm ist Alarm, da müssen wir raus.“, stellte auch Kreisbrandrat Harald Lechertshuber fest, wie der Anzeiger schreibt. 

Die Konsequenz soll nun sein, das Fehlalarme den Besitzern von veralteten oder defekten Brandmeldeanlagen konsequent in Rechnung gestellt werden. Dabei soll die Höhe der Rechnung allerdings vom Umfang des Einsatzes abhängen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: innsalzach24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser