München

26-Jähriger tritt Polizeihund und rastet völlig aus

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Ein 26-Jähriger trat den Polizeihund in die Rippen.

München - Ein 26-Jähriger beleidigt zuerst Polizeibeamte und attackiert einen Polizeihund. Dann geht er auch noch mit einer abgebrochenen Bierflasche auf die Polizisten los.

Gegen 03:25 Uhr riefen Mitarbeiter der Deutsche BahnSicherheit die Bundespolizei zum Ausgang Bayerstraße. Eine Gruppe von fünf offenbar alkoholisierten Männern wollte den Hauptbahnhof nicht verlassen. Bereits beim Eintreffen der Streife zeigten sich die Männer aggressiv und beleidigten die Beamten. Die Bundespolizisten sprachen daraufhin Platzverweise aus, die aber von den Männern, auch nach mehrmaliger Aufforderung, nicht befolgt wurden. Erst durch den Einsatz eines angeleinten Diensthundes konnte die Situation beruhigt werden und die Männer verließen den Bahnhof.

Etwa 10 Minuten später kam einer der Männer zielgerichtet zum Hintereingang der Bundespolizeiwache und beleidigte in aggressiver Weise die Beamten. Der bereits zuvor eingesetzte Diensthundeführer kam mit seinem Hund hinzu. Als der 26-Jährige den Hund sah, lief er lautstark schreiend auf den Hund zu und trat das Tier mit dem Fuß gegen den Brustkorb. Daraufhin sprang der Diensthund den rabiaten Mann an und brachte ihn so zu Boden. Der Hundeführer rief das Tier zurück. Der 26-Jährige stand auf, rannte einige Meter davon und beleidigte erneut die Beamten.

Aufgrund der Straftaten wollten die Bundespolizisten die Identität des Mannes feststellen. Am Eingang zum Hauptbahnhof nahm der Tatverdächtige dann eine Bierflasche und schlug den Flaschenboden ab. Mit dem scharfkantigen Gegenstand lief der 26-Jährige in drohender Haltung auf die Beamten zu.

Daraufhin zog der Diensthundeführer den Beißkorb des Hundes ab, weitere Beamte zogen ihr Pfefferspray und forderten den Mann auf, den Flaschenhals fallen zu lassen. Dieser warf die kaputte Bierflasche den Polizisten vor die Füße und flüchtete in den Bahnhof. Nach kurzer Verfolgung konnten die Beamten den Tatverdächtigen festnehmen und zur Wache bringen. Gegen den 26-Jährigen wird jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Ein Haftrichter ordnete am Folgetag Untersuchungshaft an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

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