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Männer fällen Baum - Bahnverkehr lahmgelegt!

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München - Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr! Ein gefällter Baum stürzte auf die Gleise und richtete dort großen Schaden an:

Das Fällen eines Baumes führte am Mittwochnachmittag (23. September) zu einer kurzfristigen Sperrung des Bahnverkehrs auf der Strecke München - Rosenheim.

Im Rahmen von privaten Gartenarbeiten fällten zwei Männer gegen 16.30 Uhr in Haar, Nahe der Keferloher Straße, in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke München - Rosenheim Bäume. Nachdem ein Baum, mit Seilen gesichert, wie geplant nach der Fällung zu Boden gegangen war, suchte sich der zweite Baum einen anderen Weg. Trotz ordnungsgemäß angebrachtem Seil, dürfte der Fichte beziehungsweise dem verantwortlichen Baumfäller dabei ein gleichzeitig durchfahrender Güterzug zum Verhängnis geworden sein.

Vermutlich durch die Sogwirkung dieses durchfahrenden Güterzuges fiel die Fichte zunächst auf eine Lärmschutzwand und landete anschließend, mit Teilen in den Gleisbereich ragend, so dass am durchfahrenden Güterzug mehrere Auto-Auflieger beschädigt wurden.

Nach erster, vorsichtiger Schätzung wird von einem Sachschaden in Höhe von mindestens 4.000 Euro ausgegangen. Glücklicherweise entstand an der Oberleitung kein Schaden, so dass die Bahnstrecke nach kurzer Sperrung wieder freigegeben werden konnte und somit nur geringfügige Verspätungen entstanden. Aufgrund der vermeintlichen Fahrlässigkeit dürften sich für den Baumfäller strafrechtliche Folgen in Grenzen halten.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

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