16 Bayern starten bei den Paralympics in Rio

Das Medaillenfieber steigt auch in der Region

  • schließen
  • Weitere
    schließen

München - Am 7. September starten die paralympischen Sommerspiele. Seit dieser Woche ist nun  bekannt, dass auch 16 Athleten aus bayerischen Vereinen an den Start gehen: 

Vom 7. bis 18. September können wir 4350 Spitzensportler aus 176 Ländern anfeuern und mitfiebern, wenn diese in 23 verschiedenen Sportarten um Gold kämpfen. Die Paralympischen Spiele finden dieses Jahr zum ersten Mal in Südamerika statt; in Rio de Janeiro.

Alle Sportarten entsprechen größtenteils den olympischen Disziplinen oder wurden, wie z.B. Rollstuhlfechten, Rollstuhlbasketball oder Sitzvolleyball, adaptiert. Goalball hingegen ist eine rein paralympische Disziplin, in der Athleten mit einer Sehbehinderung versuchen einen 1250 Gramm schweren Klingenball in das gegnerische Tor zu werfen. Mit Triathlon und Kanu sind auch zwei neue Disziplinen dabei, in denen jedoch dieses Jahr noch keine bayerischen Athleten antreten.

Im Rollstuhlbasketball dürfen gleich drei bayerische Sportler dabei sein. Darunter Johanna Welin (32, RBB München), die schon bei den paralympischen Spielen 2012 in London mit dem deutschen Team Gold holen konnte, und Laura Fürst (RBB München), die mit 25 Jahren als jüngste bayerische Athletin antritt. Die männlichen Rollstuhlbasketballer haben, mit Sebastian Magenheim (27, USC München), ebenfalls gute Chancen eine Medaille zu holen.

Welche Chance hat Sportschütze Josef Neumaier vom SV Wacker Burghausen?

Auch im Radsport ist Bayern mit vier Athleten sehr gut vertreten. Neben den drei Herren Erich Winkler (48, TV Geisenhausen, RC Vilsbiburg), Max Weber (51, TSV Obergünzburg) und dem neunmaligen Weltmeister Michael Teuber (48, BSV München), die schon eine langjährige Radsportkarriere vorweisen können, ist Denise Schindler (30, BSV München) für die Frauen dabei.

In der Leichtathletik darf Daniel Scheil (43, BVS Weiden) im Kugelstoßen antreten. Dass sie schon viele Jahre dabei sind kommt den drei bayerischen Herren Josef Neumaier (58, SV Wacker Burghausen), Norbert Gau (54, Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft "Der Bund" München) und Bernhard Fendt (46, DRW Ursberg) im Sportschießen zu Gute, wenn Sie beim Zielen eine ruhige Hand unter Beweis stellen müssen.

Im Bogenschießen kann Maik Szarszewski (44, SC Vöhringen) sich über den vierten Startplatz freuen, den er selbst im letzten Moment beim Weltcup in Tschechien für die deutsche Mannschaft sichern konnte. Anke Molkenthin (54, Schleißheimer Paddelclub e.V.) zeigt sich vielseitig talentiert; sie startet nach einer verpassten Qualifikation beim Kanu nun wie schon 2012 im Rudern neben Susanne Lackner (37, Ruderclub Vilshofen 1913 e.V.).

Das Chiemgau ist bei den Spielen ebenfalls vertreten

Die wohl meiste Paralympicserfahrung dürfte die mit einer Cerebral-Parese geborene Annke Conradi (50, SC Regensburg) mitbringen, die im Schwimmen schon zehn paralympische Medaillen gewonnen hat. Darunter zweimal Gold. Im Reiten startet Elke Philipp (52, RuFV Chiemgau) auf dem neunjährigen Hannoveraner Regaliz.

Die Eröffnungsfeier am 7.September führt uns ins Estádio do Maracanã, wo auch das Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft 2014 ausgetragen wurde. Dass dieses Stadion schon der deutschen Fußballnationalmannschaft auf ihrem Weg zur Weltmeisterschaft Glück gebracht hat, sehen wir als gutes Omen für die deutschen paralympischen Athleten.

Weiter Infos unter: http://bvs-bayern.com/Leistungssport/Paralympics/Rio-2016/

Pressemitteilung des BVS Bayern eV

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser