Sogar Hubschrauber im Einsatz

Betrunkene und Flüchtlinge legen Zugverkehr lahm

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München - Mehrfach musste am Montag die Bundespolizei eingreifen, weil Flüchtlinge und alkoholisierte Personen auf die Gleise gesprungen bzw. gefallen waren.

Immer wieder kommt es zu Meldungen "Personen im Gleis". So auch am Montag, 28. September, als die Bundespolizei am Hauptbahnhof Flüchtlinge und an der Hackerbrücke Alkoholisierte aus dem Gleisbereich brachte. Teilweise war der Bahnverkehr dadurch beeinträchtigt.

Gegen 12.20 Uhr meldete die Betriebsüberwachung der Deutschen Bahn, dass sich am Holzkirchner Flügelbahnhof mehrere Personen im Gleis befinden. Die alarmierten Kräfte der Bundespolizei konnten dann sieben Personen aus den Gleisen holen. Dabei handelte es sich um Flüchtlinge aus Eritrea, allesamt junge Männer, die sich der polizeilichen Kontrolle und dem Aufnahmeprozedere am Hauptbahnhof entziehen und über die Gleisanlagen ins Stadtgebiet gelangen wollten. Zur schnelleren Absuche und um Sicherheit zu gewinnen, dass die Gleisbereiche wieder ohne Gefahr zu befahren sind, setzte die Bundespolizei auch einen, bereits in der Luft befindlichen Hubschrauber der Fliegerstaffel Oberschleißheim ein.

Gegen 17.45 Uhr mussten am S-Bahnhaltepunkt Hackerbrücke die Gleise gesperrt werden. Ein 43-jähriger Rumäne hatte sich alkoholisiert ins Gleis begeben. Er wurde von Bahnsicherheitsmitarbeitern aus dem Gefahrenbereich geholt.

Um 22 Uhr fiel eine 16-jährige, alkoholisierte Bernriederin am S-Bahnbahnsteig des Münchner Hauptbahnhofes ins Gleis. Eine vor Ort befindliche Streife der DB Sicherheit und der Begleiter des jungen Mädchen halfen der jungen Frau, die unverletzt blieb, zurück auf den Bahnsteig.

Gegen Mitternacht bewegte sich ein 25-jähriger US-Amerikaner in den Gleisbereichen an der Hackerbrücke.  Eine herannahende S-Bahn musste eine Schnellbremsung einleiten, kam rechtzeitig zum Stehen. Der US-Amerikaner musste nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleitung in Höhe von 500 Euro für die Durchführung und die zu erwartende Geldbuße eines Verfahrens wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr leisten.

Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © dpa

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