Polizei geht von Beziehungstat aus

Diese sechs Indizien belasten Alines Partner schwer

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War es eine Beziehungstat?

München - Seit dem 8. Oktober wird Aline Körner vermisst. Nun hat die Polizei ihren Partner unter Mordverdacht festgenommen. Der schreckliche Verdacht: Er könne sie auf Grund seiner Eifersucht getötet haben.

Die tz hat nun aufgeschlüsselt, welche Indizien gegen den Partner stehen und den Mordverdacht untermauern, obwohl noch keine Leiche gefunden wurde.

Das sagt Michael Probst (29) zum Verschwinden: Es habe am Abend des 8. Oktober einen Streit gegeben und Aline (30) wäre gegen 23.20 aus der gemeinsamen Wohnung in Neuperlach gestürmt. Danach habe er nichts mehr von ihr gehört.

Erstes Indiz gegen diese Version: SMS-Nachrichten:

Als Aline die Wohnung verließ, nahm sie angeblich Handtasche, Handy und EC-Karte mit. Die Tasche wurde am nächsten Tag mittags am Parkplatz des Einkaufszentrums Schlüter-Hallen in Freising von einem Passanten gefunden. Nicht aber das Handy! Das befand sich laut Ortung noch am Morgen nach ihrem Verschwinden in der Wohnung des Paares. Von diesem Handy wurden noch mehrere SMS mit Liebesbotschaften an Probst Handy verschickt. Schrieb er sie sich selbst nach der Tat?

Zweites Indiz: Kontoauszüge

Bei der Polizei gab Michael Probst an, dass die EC-Karte seiner Partnerin verschwunden sei. Bei seiner Festnahme fanden die Ermittler die Karte dann aber in seinem Rucksack. Noch am Tag nach Alines Verschwinden waren damit noch Kontoauszüge abgeholt worden.

Lesen Sie vier weitere Indizien hier auf tz.de.

Mit einer ungewöhnlichen Öffentlichkeitsfahndung, mit vollen Namen, Lichtbild und dem Autokennzeichen nämlich, ist das Polizeipräsidium am Mittwoch an die Öffentlichkeit gegangen, um weitere Zeugenhinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Wer etwas zur Aufklärung des Falls beitragen kann, meldet sich bein Polizeipräsidium München, Kommissariat 11 unter der Telefonnummer 089/29100.

mg

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