Am Münchner Hauptbahnhof

Streit um Soße eskaliert: Schlägerei in Burger-Restaurant

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München - Die Münchner Bundespolizei musste am Samstagabend in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof München einschreiten, nachdem der Streit zwischen einem Gast und einem Angestellten um eine Pommes-Sauce eskaliert war.

Gegen 20.50 Uhr bestellte der 28-jährige Gast einer Burger-Restaurantkette im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs ein Menü. Zeugen berichten, dass er bereits kurz nach der Bestellung störend und aufdringlich gegenüber den Angestellten wurde und mehrfach aufgefordert werden musste, in den Wartebereich zurückzugehen.

Ersten Ermittlungen nach beschwerte sich der 28-Jährige aus Aubing kurz nach Erhalt seines Menüs über die offenbar falsche Sauce. Dabei soll er mit der Sauce nach einem 37-jährigen Angestellten geworfen haben. Dann beleidigte er den Angestellten und schlug dem 37-Jährigen aus Moosach mit der flachen Hand gegen die Stirn.

Der Angestellte soll dann den 28-Jährigen am Kragen gefasst und anschließend einen Kopfstoß versetzt haben. Dadurch erlitt der Aubinger eine Wunde über der Augenbraue.

Herbeigerufene Streifen der Bundespolizei nahmen den Vorfall auf und befragten Zeugen. Bei dem 28-Jährigen stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,75 Promille fest. Der genaue Hergang der Taten ist Gegenstand der Ermittlungen. Dazu wertet die Bundespolizei die Bilder der Überwachungskameras aus.

Rubriklistenbild: © dpa

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