Die Mutter sitzt mittlerweile im Frauengefängnis

Was wurde aus Flughafenbaby Franziska?

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München - Der Fall war schockierend: Eine junge Frau ließ ihr Neugeborenes in der Toilette des Münchner Flughafens zurück. So sieht die derzeitige Lage der beiden aus:

Vor rund sechs Wochen ereignete sich die unfassbare Geschichte: Eine 23-Jährige brachte am 30. Juli auf der Münchner Flughafentoilette ein Mädchen zur Welt, um es anschließend in einer Kloschüssel zurückzulassen.

Nachdem das Baby zufällig gefunden und gerettet wurde, konnte die Mutter am 06. August festgenommen werden. Das Baby wurde zunächst auf der Intensivstation im Hauner'schen Kinderspital in München versorgt.

Franziska bei Pflegefamilie

Mittlerweile geht es dem Säugling besser. Wie die tz berichtet, soll die kleine Franziska bei einer Pflegefamilie in München untergebracht sein. Die Vormundschaft liege weiter beim Stadtjugendamt München, das bislang keine Freigabe zur Adoption erteilt habe. Eine Rückkehr zur leiblichen Mutter gelte jedoch nach wie vor als ausgeschlossen.

Vater wird als Zeuge gesucht

Die Mutter aus Heidenheim verbrachte nach ihrer Festnahme zunächst einige Wochen in der Justizvollzugsanstalt in ihrer Heimat, bevor sie am vergangenen Freitag ins Frauengefängnis in München verlegt wurde. Hier wollen die Kripo Erding und die Staatsanwaltschaft Landshut die Frau, die nach tz-Informationen weiter beharrlich schweigt, erneut vernehmen.

Auch der Vater wird gesucht - allerdings als Zeuge. Da sich die Mutter vor der Geburt nur für kurze Zeit im Ausland aufhielt, stammt der Vater wohl aus der Heimat der 23-Jährigen.

anh

Rubriklistenbild: © pa

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