Vater (37) und Töchter (16 und 9) starben

Feuer in Münchner Wohnung: Ermittlungsgruppe eingerichtet!

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München - Bei einem Wohnungsbrand nahe des Hauptbahnhofes sind am frühen Mittwochmorgen drei Personen ums Leben gekommen und elf weitere verletzt worden.

Update, 18:30 Uhr: Nachtrag der Polizei München

Wie bereits berichtet, kam es am Mittwoch, 02.11.2016, gegen 02:00 Uhr, zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsanwesen in der Dachauer Straße.

Im Treppenhaus des Vordergebäudes griffen Flammen auf das hölzerne Treppengeländer und die Treppenstufen über und setzten den Brand an. Eine starke Ruß- und Rauchentwicklung drang nach oben bis zu den Zimmern im ausgebauten Dachgeschoss.

Einige der dortigen Bewohner konnten sich über das Dach und die Feuerleiter ins Freie retten, wo sie von der Feuerwehr geborgen wurden. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der entstandene Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Bei den Löscharbeiten und der Absuche der Wohnungen wurden im Flur des 5. OG drei verstorbene Personen gefunden. Es handelt sich um eine männliche und zwei weibliche Personen, darunter ein Kind.

Zur Identität der Opfer kann gesagt werden, dass es sich um einen 37-jährigen Bulgaren und seine beiden Töchter im Alter von 9 und 16 Jahren handeln dürfte. Diese bewohnten gemeinsam eine Wohnung im 5. OG und werden von ihren Angehörigen vermisst.

Derzeit laufen die Identifizierungen. Zwei der drei Opfer konnten von der Rechtsmedizin zweifelsfrei identifiziert werden.

Todesursächlich waren Rauchgasvergiftung und Hitzeeinwirkung.

Zur Ermittlung der Brandursache wurden Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzugezogen. Für eine technisch bedingte Brandursache fanden sich bisher keine Anhaltspunkte.

Beim Kriminalkommissariat 13 wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Update, 13.20 Uhr: Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Der Ursprung des verheerenden Brandes war eine Matratze, wie unser Partnerportal tz.de berichtet. Von ihr aus breitete sich das Feuer im hölzernen Treppenhaus rasend schnell aus. Wie die tz weiterhin berichtet, schließt die Polizei Brandstiftung als Ursache nicht aus.

Großbrand in Münchner Wohnung: Drei Tote

Update, 12.40 Uhr: Opfer sind Vater und Töchter

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, handelt es sich bei den Toten höchstwahrscheinlich um einen Vater (37) und seine beiden Töchter (16 und 9). Die Mutter der Kinder soll sich in Bulgarien befinden, die Polizei sei auf der Suche nach ihr.

Update, 10.35 Uhr: Feuer breitete sich über Holztreppe aus

Die Brandursache ist laut der dpa weiter unklar. Es steht jedoch fest, dass sich das Feuer über eine Holztreppe in die oberen Stockwerke ausbreitete. Als die ersten Feuerwehrkräfte an dem brennenden Haus in der Dachauer Straße in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofes eintrafen, machten sich zahlreiche Bewohner an den Fenstern und auf der Fluchtleiter im Innenhof bemerkbar. Sie wurden mit Leitern gerettet.

Update, 8.45 Uhr: Tramlinie unterbrochen

Wie die dpa berichtet, war die Feuerwehr mehrere Stunden mit den Löscharbeiten in dem sechsstöckigen Gebäude beschäftigt, in dem 97 Personen gemeldet waren. Das Feuer reichte von der vierten bis in die sechste Etage, wie ein Sprecher der Polizei sagte, konnte inzwischen aber gelöscht werden. Zwei Straßen in unmittelbarer Nähe waren zwischenzeitlich gesperrt.

Die Brandursache blieb zunächst unklar. Nach Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft ist der Verkehr der Tramlinie N20 unterbrochen und durch Taxis ersetzt worden.

Erstmeldung:

Das Feuer in einem Wohnhaus in der Dachauer Straße brach wohl gegen 2 Uhr nachts aus. Das sechsstöckige Gebäude ist laut der tz ab dem vierten Stock nach oben hin ausgebrannt. Von elf Verletzten mussten vier aufgrund einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Bei den Toten handele es sich nach Polizeiangaben um zwei Erwachsene und ein Kind. 

Die Feuerwehr war mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt, hat die Situation aber mittlerweile laut Polizei unter Kontrolle. Zwei Straßen in unmittelbarer Nähe waren während dem Einsatz zwischenzeitlich gesperrt. Die Brandursache ist noch unklar. 

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