In München-Laim

Schüsse im Asylbewerberheim: So kam es zum Großeinsatz

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In einem Asylbewerberheim in Berg am Laim kam es am Samstag zu einem großen Polizeieinsatz.

München - Dramatische Szenen spielten sich am Samstagmittag in einer Asylunterkunft in München-Laim ab. In ersten Meldungen war von einem Mordfall die Rede.

Die Bewohner der Asylbewerberunterkunft am Samstagmittag von einem lauten Knall aus dem Damen-Duschraum aufgeschreckt. Dort hatte sich eine 28-jährige Tschetschenin mit der 9-Millimeter-Pistole ihres Ehemann (38) selbst ermordet. Die Mutter von drei kleinen Buben war sofort tot.

Panik löste Großeinsatz aus

Die Situation wurde noch dramatischer, als der Ehemann in den Duschraum stürmte und aus Verzweiflung weitere fünf Schüsse mit der Pistole abgab. Die Projektile trafen laut tz die Wände und Kacheln.

Zwar wurde niemand verletzt, jedoch liefen andere Bewohner laut tz in Panik auf die Straße. Die Polizei schickte daraufhin ein Großaufgebot von 23 Einsatzfahrzeugen zur Unterkunft.

Weil die Mordkommission danach die Ermittlungen übernahm, wurde zunächst über ein Tötungsdelikt in den Münchner Medien berichtet. Am Sonntag stellte sich dann heraus, dass es eindeutig Suizid war. Die Frau habe an Depressionen gelitten. Nun wird untersucht, woher der Mann überhaupt die Pistole hatte.

Fotos vom Polizeieinsatz in der Unterkunft:

Tote Frau in Asylbewerberheim gefunden

mg

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