Massenkarambolage in München mit elf Verletzten und einer Toten 

86-jähriger Unfallverursacher will nie wieder hinters Steuer

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München - Der Unfallverursacher, der in der Nymphenburger Straße am 14. Oktober eine tödliche Massenkarambolage verursacht hat, zieht nun die Konsequenzen: 

Wie die AZ berichtet, hat der 86-Jährige nun freiwillig seinen Führerschein abgegeben. Der Rentner wurde bereits zwei Mal vernommen, konnte jedoch scheinbar nichts zur Klärung der Unfallursache beitragen. Er könne sich nicht erinnern, teilten die Ermittler mit. 

Am 14. Oktober war der Münchner in seinem Mercedes E-Klasse mit Automatikgetriebe ungebremst auf einen Ford Fiesta geprallt, der in einem Feierabend-Stau vor einer Ampel in der Nymphenburger Straße stand. Insgesamt 15 Autos wurden in den Unfall verwickelt. Eine 25-jährige Justizfachangestellte aus München starb noch am Unfallort. 

Gutachten sollen Klarheit über die Unfallursache bringen

Die Staatsanwaltschaft München hat bereits mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Bereits zwei Stunden nach der Karambolage war die Unfallstelle von einem Experten mit einer Drohne fotografiert worden.

Für ein unfallanalytisches Gutachten werden die Crashdaten des Mercedes-Airbags sowie die Daten des Bordcomputers ausgelesen. Die eingebaute Computertechnik kann den Ermittlern genaue Einzelheiten über Geschwindigkeit, Bremsleistung und Beschleunigung darlegen. Auch das Ergebnis einer Blutuntersuchung, die Aufschluss geben soll, ob der 86-Jährige Alkohol oder Medikamente im Blut hatte, steht noch aus. Über eine Vorerkrankung des Rentners ist nichts bekannt. 

Aus dem Archiv:

Massenkaramobolage in München - 25-Jährige stirbt

Massenkarambolage - Wie konnte das passieren?

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Kommentar - Rentnern ihre Führerscheine nehmen?

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mb

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