20 Häuser wurden beschädigt

Vier Jahre nach Fliegerbomben-Sprengung: Klage gegen München

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München - Vier Jahre nach der Sprengung einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Stadtteil Freimann klagt nun eine Versicherung gegen die Stadt. Sie wirft ihr Fehler bei der Durchführung der Sprengung durch.

Vier Jahre ist die verheerende Sprengung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Münchner Stadtteil Schwabing her, bei dem ganze Straßénzüge verwüstet wurden. Trotzdem  beschäftigt dieser Fall bis heute die Münchner Gerichte. Zwar wurden alle Entschädigungen inzwschen gezahlt, doch nun klagt die Axa Versicherung. Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, geht es dabei um die Frage, wer die Schuld an den Brandschäden trägt. Die Versicherung ist der Ansicht, dass es Fehler bei der Sprengung gegeben habe, die "stümperhaft" durchgeführt worden sei. Der Prozess wird am 8. Februar fortgesetzt.

Ein Feuerball stand über der Stadt. Ganze Straßenzüge wurden verwüstet.

Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war auf dem ehemaligen Gelände der Kneipe „Schwabinger 7“ gefunden worden. Nachdem eine Entschärfung missglückt war, wurde die Bombe am gesprengt. 2500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Knapp 20 Häuser wurden beschädigt.

Aus dem Archiv:

Bombenfund in München

Bombensprengung in der Münchener Innenstadt

hs

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