Polizei schlug Seitenscheibe ein

Wilde Verfolgungsjagd - Mann sperrt sich in Auto ein

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München - Eigentlich sollte es nur eine ganz normale Fahrzeugkontolle werden. Doch der Autofahrer startete durch und hätte fast einen Polizisten umgefahren. Danach ging es nicht weniger wild weiter.

Am Dienstag, 01.09.2015, um 22.55 Uhr, wollte eine Polizeistreife auf dem Frankfurter Ring den Pkw (Nissan X-Trail) eines 30-jährigen Münchners anhalten und kontrollieren.

Dabei fuhr dieser nach rechts auf den Parkplatz eines Supermarktes und entzog sich der Kontrolle durch eine plötzliche Weiterfahrt. Ein 22-jähriger Polizeibeamter musste zur Seite springen, um nicht vom Nissan X-Trail erfasst zu werden. Bei einer Verfolgungsfahrt missachtete der 30-Jährige die zulässige Höchstgeschwindigkeit und mehrere rote Lichtzeichenanlagen.

An der Einmündung Triebstraße/Max-Born-Straße verließ er die Fahrbahn und prallte im Grünstreifen gegen einen größeren Parkverhinderungsstein. Dabei entstand Sachschaden an dem Pkw in Höhe von ca. 3.000 Euro. Eine weitere Kontrolle versuchte der Fahrer zu verhindern, indem er sich in dem Fahrzeug einsperrte und weigerte, die Türen zu öffnen.

Erst nach dem Einschlagen einer Seitenscheibe konnte er unter Anwendung von unmittelbarem Zwang aus dem Fahrzeug geholt werden.

Durch die Staatsanwaltschaft München wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand mussten unbeteiligte Verkehrsteilnehmer abbremsen, um einen Zusammenstoß mit dem flüchtigen Fahrzeug zu vermeiden. Diese werden als Zeugen gesucht.

Pressemitteilung Polizei Präsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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