Kontrolle am Ostbahnhof eskaliert

Afghane beißt Bundespolizisten ins Bein

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München - Ein Afghane, der ohne Ticket unterwegs war, dafür aber mit einem Messer bewaffnet, bereitete der Bundespolizei am Dienstagmorgen Ärger. 

Völlig unkooperativ und provokant verhielt sich ein 24-Jähriger, der ohne Fahrkarte in der S-Bahn aufgefallen war. Obendrein stellten die Beamten ein 17 Zentimeter langes Messer sicher.

Kurz nach Mitternacht (1. Dezember), gegen 0.25 Uhr meldete der Prüfdienst der S-Bahn München eine Person, die ohne gültigen Fahrschein in der S7 unterwegs war und sich nicht ausweisen konnte.

Afghane will Kopfstöße verteilen

Gegenüber den Bundespolizeistreifen verhielt sich der 24-Jährige Afghane respektlos und folgte den Anweisungen kaum. Die Beamten vermuteten ein mitgeführtes Messer bei dem Mann und forderten ihn mehrfach auf die Hände aus den Taschen zu nehmen. Als dies nicht geschah und die Bundespolizisten die Hände greifen wollten, leistete der 24-Jährige massiven Widerstand. Er schlug mit den Armen, trat mit den Beinen und versuchte Kopfstöße zu versetzen.

Etwa 25 unbeteiligte Personen beobachteten das Geschehen und behinderten dabei teilweise die Maßnahmen der Bundespolizei. Bei der Durchsuchung des Afghanen fanden die Beamten tatsächlich ein zugriffsbereites Brotmesser und eine Glasflasche. Auf dem Weg zur Wache wehrte sich der 24-Jährige weiter und beleidigte die Polizeibeamten. Auf der Dienststelle biss er einen Bundespolizisten in den Unterschenkel, der dabei leicht verletzt wurde.

Zwei Promille

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von gut zwei Promille bei dem 24-Jährigen. Er blieb nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen im Gewahrsam. Gegen den Afghanen wird jetzt unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Beleidigung ermittelt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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