Am Montagabend

Drei verletzte Polizisten bei Pegida-Demo in München

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München - Am Montagabend fand eine Demonstration des Pegida-Bündnisses in München statt. Den 400 Teilnehmern standen insgesamt 600 Gegendemonstranten gegenüber. 

Am Montag, um 19.10 Uhr, begann am Odeonsplatz eine Versammlung der islamfeindlichen Pegida, an der in der Spitze etwa 400 Personen teilnahmen.

Gegen 20.15 Uhr setzte sich die Versammlung in Bewegung und wollte über den Karolinen- und Promenadeplatz wieder zum Odeonsplatz zurückgehen.

Aufgrund einer Blockade an der Kreuzung Briennerstraße und Maximiliansplatz durch Gegendemonstranten wurde der Zugweg über die Kardinal-Faulhaber-Straße umgeleitet. Gegen 20.40 Uhr befanden sich die Pegida-Teilnehmer wieder am Odeonsplatz, wo sie ihre Versammlung um 21.15 Uhr beendeten.

Bilder von der Pegida-Demonstration Montagabend in München

An der Blockade nahmen etwa 100 Personen teil. Nachdem die blockierenden Personen bemerkt hatten, dass die sich fortbewegende Versammlung einen alternativen Weg nahm, versuchte ein Teil dieser Personen in Richtung der Versammlung zu laufen. Sie mussten von Polizeibeamten zurückgedrängt werden. Dabei stolperten einige Demonstranten über andere und verletzten sic h leicht.

600 Gegendemonstranten

Insgesamt kamen bis zu 600 Gegendemonstranten zur Pegida-Versammlung.

Am Sendlinger-Tor-Platz begann um 18.05 Uhr eine sich fortbewegende Versammlung, die eine ablehnende Haltung zu Pegida und Rassismus thematisierte. Daran nahmen 150 Personen teil. Der Zugweg wurde um 18.50 Uhr am Odeonsplatz beendet. In der Spitze nahmen etwa 250 Personen daran teil. Die Versammlung verlief ohne Störungen.

Der Verein „München ist bunt“ begann um 18.40 Uhr eine Versammlung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Die Versammlung, an der etwa 100 Personen teilnahmen, wurde um 20.25 Uhr beendet. Es kam zu keinen Störungen.

Acht Anzeigen

Insgesamt wurden bei den Versammlungen acht Personen wegen verschiedener Delikte angezeigt (Widerstand und Beleidigung durch Pegida Teilnehmer, die anderen Delikte, wie Schutzbewaffnung, Körperverletzung, Beleidigung, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen durch Gegendemonstranten).

Es waren über 500 Polizeibeamte im Einsatz, von denen drei leicht verletzt wurden.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

hs

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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