Von Null auf 0,8 Promille innerhalb einer Minute

Pressmass-Saufen auch dieses Jahr Ärgernis auf der Wiesn!

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München - Der Biergenuß ist zentraler Bestandteil des Oktoberfests. Doch manche Gäste können gar nicht schnell genug zum Rausch kommen und kippen die ganze Mass auf Ex weg. Das sorgt auch in diesem Jahr für Kontroversen. 

Bereits 2013 sorgte das "Pressmass-Saufen" auf der Wiesn für Kontroversen. „Das Ex-Trinken ist eine Unsitte, die um sich greift“, klagte damals Löwenbräu-Wirt Wiggerl Hagn „Bier ist ein Genussmittel, kein Rauschmittel!“ Damals beschlossen einige Wiesn-Wirte nicht länger zuzuschauen. Daraufhin wurden strenge Regeln eingeführt. Die Sicherheitsdienste in den Zelten wurden angewiesen, Gäste, die ihr Bier auf Ex leeren, zu verwarnen. Bei Wiederholung droht der Rausschmiß. 

Auch in diesem Jahr muss wieder häufig eingegriffen werden, wenn bei dem bajuwarischen  Bacchanal Gäste den Gerstensaft gar zu schnell hinunterstürzen. Wie die tz in einem Artikel zu dieser Problematik hinweist, hat derartiger Konsum des besonders kräftigen Festbiers verheerende Auswirkungen. Von Null auf 0,8 Promille innerhalb einer Minute, das wirke sich verheerend aus. Auch  Münchens Comedian-Grantler Nummer Eins, Harry G., rate: "Die Massen werden im Halbstundentakt erneuert, aber nie geext!"

hs

Rubriklistenbild: © dpa

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