Münchner Bundespolizist bei Einsatz verletzt

S-Bahn-Surfer (21) "wechselte" sogar den Zug

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München - Ein 21-Jähriger "surfte" am Mittwochnachmittag auf einer S-Bahn auf und anschließend auch noch auf einem Meridian-Zug. Als Bundespolizisten den Mann festnehmen wollten, eskalierte die Situation:

Gegen 17.20 Uhr meldete ein Triebfahrzeugführer der S-Bahn einen "S-Bahn-Surfer", der vom S-Bahnsteig des Hauptbahnhofs auf eine S-Bahn aufsprang und in Richtung Donnersbergerbrücke außen mitfuhr. Nach diversen Hinweisen kam es zu Verzögerungen auf der Stammstrecke.

"Surfer" nahm mehrere Züge 

Ersten Ermittlungen nach wechselte der 21-Jährige aus dem Landkreis Weilheim-Schongau auf einen Richtung Hauptbahnhof fahrenden Meridian-Zug und fuhr ebenfalls außen am Fahrzeug mit. Der Triebfahrzeugführer bemerkte bei der Einfahrt am Gleis 36, dass eine Person vom Zug absprang und verständigte die Bundespolizei. Eine Streife konnte den 21-Jährigen im Hauptbahnhof stellen. Bei der Festnahme sperrte er sich vehement gegen die Laufrichtung. 

Gewaltsame Festnahme endet mit Verletzten

Die Beamten mussten den jungen Mann mit Zwang zur Dienststelle bringen. Dabei verletzte sich ein Bundespolizist am Finger und ein Funkgerät wurde beschädigt. Der 21-Jährige zog sich bei der Festnahme eine Verletzung im Gesicht zu, die durch einen herbeigerufenen Arzt versorgt wurde. Der Bundespolizist musste aufgrund seiner Verletzung an der Hand den Dienst abbrechen.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen konnte der Beschuldigte die Dienststelle am Mittwochabend verlassen. Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und einer Ordnungswidrigkeit nach der Eisenbahn- Bau- und Betriebsordnung ermittelt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © BP München

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