Mehrere Polizeistreifen im Einsatz

Junge Afghanen in wüste Schlägerei am Stachus verwickelt

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München - Drei 15-jährige Afghanen sollen an der S-Bahnhaltestelle Karlsplatz/Stachus nach verbalen Auseinandersetzungen auf zwei Münchner losgegangen sein. Die Ermittlungen laufen.

München - Eine Rempelei soll Samstagnacht, den 6. Februar, der Auslöser für eine wüste Schlägerei am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz/Stachus gewesen sein. Die Münchner Bundespolizei hat nun die Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. 

Gegen 23.25 Uhr stiegen drei 15-jährige Afghanen aus der S3 am Stachus und sollen dabei einen 22-jährigen Pasinger und dessen Begleiter, einen 25-Jährigen aus Puchheim angerempelt haben. Ersten Ermittlungen nach soll dann einer der 15-Jährigen den Männern den Mittelfinger gezeigt haben. Daraufhin kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen. Ein unbeteiligter Zeuge sagte dann aus, dass die drei minderjährigen Afghanen am Mittelbahnsteig auf die beiden Männer losgegangen sein sollen. Daraus entwickelte sich eine wüste Schlägerei. 

Zwei Mitarbeiter der Deutsche Bahn-Sicherheit wurden auf die Schlägerei aufmerksam. Sie trennten, zusammen mit der Bahnsteigaufsicht, die Parteien und hielten die Beteiligten bis zum Eintreffen von mehreren Streifen der Bundespolizei fest. Der 25-Jährige aus Puchheim und einer der 15-Jährigen mussten anschließend aufgrund von Schwellungen im Gesicht, blutenden Wunden und Hämatomen am Brustkorb in eine Münchner Klinik eingeliefert werden. Der Pasinger erlitt eine Schwellung am Auge. Ein weiterer Afghane erlitt Schwellungen am Handgelenk. Zudem wurde sein Mobiltelefon beschädigt. 

Die geschädigten Männer waren zum Tatzeitpunkt alkoholisiert. Der genaue Hergang der Taten ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Afghanen gaben vor Ort an provoziert worden zu sein. Gegen die drei 15-Jährigen wird wegen Gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Nach Ende der Maßnahmen wurden die drei einer Betreuungseinrichtung zugeführt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

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