Schlauchbootfahrt auf Isar endet mit Hubschraubereinsatz

Peinliches Ende eines Junggesellenabschiedes

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München - Diese Geschichte beweist, warum es eine schlechte Idee ist, den Junggesellenschied auf einem Schlauchboot zu feiern: Die kleine Privatparty auf der Isar endete für die Feiernden ganz schön peinlich!

Am Samstag, 18.06.2016, gegen 14.40 Uhr, befuhr eine Gruppe von sechs Leuten in ihrem gemieteten Schlauchboot im Rahmen eines Junggesellenabschiedes die Isar in Richtung München. Kurz nach dem Georgenstein, auf Höhe Baierbrunn, befindet sich in einer Rechtskurve eine Insel in der Mitte des Flusses. Die Gruppe hatte die Absicht, rechts an der Insel vorbeizufahren. 

Aufgrund der stärkeren Strömung an der linken Seite der Insel gelang ihnen dies jedoch nicht und das Boot strandete an der Spitze der Insel, wo sich bereits eine größere Menge Treibholz gesammelt hatte. Dadurch kentere das Boot und sämtliche Insassen fielen ins Wasser. Die Personen konnten sich jedoch alle auf die Insel retten. 

Die verständigte Feuerwehr München Land gelang es anschließend mit einem Rettungsboot die gestrandeten Schlauchbootfahrer ans Ufer zu bringen. Ein Insasse, ein 39-jähriger aus dem Saarland, verletzte sich bei dem Sturz aus dem Boot leicht und musste anschließend mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in eine Münchner Klinik befördert werden. Die fünf anderen Bootsinsassen blieben bei dem Unfall unverletzt. 

In dem Boot befand sich eine wasserdichte Tonne, worin die Besatzung ihre Wertsachen verstaut hatte. Diese konnte mittels Einsatz eines Polizeihubschraubers geborgen werden. Das Schlauchboot wurde ebenfalls leicht beschädigt und wurde durch die Feuerwehr geborgen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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