Vorfall an der Hackerbrücke

Wasserburger schlägt Security ins Gesicht

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München - Er wollte eigentlich zwei rangelnde Männer beruhigen und wurde selbst zum Opfer. Ein DB-Sicherheitsmitarbeiter bekam von einem Wasserburger einen Schlag ins Gesicht.

Am Dienstag- und Mittwochabend (22. und 23. September) kam es an der Hackerbrücke zu zwei Gewaltdelikten, bei denen ein DB-Sicherheitsmitarbeiter leicht verletzt wurde.

Wasserburger schlägt Securitymann ins Gesicht 

Am Dienstag rangelten an der Hackerbücke gegen 23.05 Uhr zwei Männer miteinander. Als ein 46-jähriger DB-Sicherheitsmitarbeiter dazwischen ging, sollen sich die beiden Männer aus dem Landkreis Rosenheim gegen den Securitymann gewandt und ihn körperlich attackiert haben. Einer der Angreifer, ein 30-Jähriger aus Wasserburg am Inn, soll ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der andere, ein 24-Jähriger, soll ihm von hinten in den Rücken gesprungen sein.

Zusammen mit Kollegen gelang es, die beiden stark Alkoholisierten unter Kontrolle zu bringen ehe Bundespolizisten dazukamen. Beim Wasserburger, der Probleme hatte zu stehen und von seinem Freund festgehalten werden musste, wurde ein Atemalkohol von 1,98 Promille gemessen.

Gegen die beiden aus dem Landkreis Rosenheim ermittelt die Bundespolizei nun wegen Körperverletzung. Der DB-Sicherheitsmitarbeiter konnte seinen Dienst fortsetzen, er erlitt nur leichte Verletzungen.

Pole greift Security an

Gegen 20.30 Uhr des Mittwochs soll ein 37-jähriger Pole am S-Bahnhaltepunkt Hackerbrücke einen Mitarbeiter der Bahnsicherheit beleidigt und angegriffen haben. Der Pole saß an der Treppe der Hackerbrücke und kam mehren Aufforderungen diese zu räumen, weil es sich um Rettungs- und Fluchtwege handelt, nicht nach.

Als der Pole aufgrund starker Alkoholisierung von der Fahrt mit der S-Bahn ausgeschlossen und zur Straße hochgeführt werden sollte, soll es zunächst zu Beleidigungen gegenüber den Securitymann  gekommen sein. Anschließend soll der Pole ihn auch körperlich attackiert, aber dabei nicht getroffen und verletzt, haben.

Der sichtlich alkoholisierte Pole verweigerte einen Atemalkoholtest. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen Beleidigung und Körperverletzung.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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