Wichtigstes Infrastrukturprojekt

Wirtschaft erhöht Druck für Bau der B15neu

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Bei der Übergabe der gemeinsamen Resolution der IHK-Gremien am 9. Dezember in den Räumen der IHK für München und Oberbayern in München: (v.l.n.r.) Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Bundestagsmitglied Florian Oßner (CSU, Landshut/Kelheim), Florian Loserth, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf, Dorothee Bär (CSU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, sowie Georg Dettendorfer, Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern.

München/Haag/Wasserburg - Um eine große Lücke im bayerischen Straßennetz zu schließen, fordert die Wirtschaft eine zügige Anbindung der A94 nach Rosenheim.

Bei der Übergabe der gemeinsamen Resolution der IHK-Gremien am 9. Dezember in den Räumen der IHK für München und Oberbayern in München: Georg Dettendorfer, Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern, und Dorothee Bär (CSU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium.

Die Wirtschaft in Südostbayern hat ihre Forderung nach einem zügigen Bau der B15neu erneuert. Dazu haben die IHK für München und Oberbayern, die IHK Niederbayern sowie die IHK Regensburg in München eine Resolution an Dorothee Bär (CSU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, übergeben. Die Resolution wurde von den vier oberbayerischen IHK- Gremien Altötting-Mühldorf, Ebersberg, Erding-Freising und Rosenheim, den zwei niederbayerischen IHK-Gremien Dingolfing-Landau und Landshut sowie der Vollversammlung der IHK Regensburg verabschiedet.

Gemeinsam stehen diese demokratisch aus der Unternehmerschaft gewählten IHK-Vertretungen für rund 175.000 Betriebe in Südostbayern. "Die B15neu muss als wichtigstes Infrastrukturprojekt im östlichen Bayern bei der Aufstellung des aktuellen Bundesverkehrswegeplans in die höchste Prioritätsstufe des ‚Vordinglichen Bedarfs plus‘ kommen", erklärte Georg Dettendorfer, Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern und Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses.

Planungssicherheit muss geschaffen werden

Die durchgehende Nord-Süd-Verbindung von Rosenheim über Landshut nach Regensburg sei längst überfällig, um eine große Lücke im bayerischen Straßennetz zu schließen und den ostbayerischen Raum zu fördern, so Dettendorfer weiter. Die bisherige Einstufung als Projekt des "weiteren Bedarfs" werde der Bedeutung der B15neu als zentraler Entwicklungsachse für die regionale Wirtschaft nicht gerecht.

"Die neue Bundesstraße bietet große wirtschaftliche Chancen und befreit viele Gemeinden vom Lärm und den Schadstoffemissionen des Durchgangsverkehrs", begründete Dettendorfer die Forderung der Wirtschaft. Es müsse endlich Planungssicherheit für die Unternehmen geschaffen werden, zitierte der IHK- Vizepräsident aus der Resolution. Außerdem müsse die Politik ausreichend Finanzmittel für die Maßnahme sicherstellen.

Lösung für den Verkehr in Ostbayern

Staatssekretärin Bär versicherte, dass sie gute Chancen für die Realisierung der B15neu sehe. "Die B15neu hat Netzcharakter und wir brauchen angesichts des steigenden Verkehrs eine Lösung für Ostbayern", sagte Bär. Ein Teil der Trasse der B15neu zwischen der A3 bei Regensburg und der A92 bei Landshut wurde bereits 2011 dem Verkehr übergeben. Im weiteren Verlauf Richtung Süden würde die B15neu einen Anschluss an die im Bau befindliche A94 bei Dorfen sowie die A8 und A93 bei Rosenheim schaffen.

Der erste Abschnitt der Rosenheimer Westtangente wurde kürzlich für den Verkehr freigegeben. Die Resolution übergaben neben IHK-Vizepräsident Dettendorfer auch Claus Girnghuber, Vorsitzender des IHK-Gremiums Dingolfing-Landau, Florian Loserth, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf, und Karl Zollner, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Landshut.

Pressemitteilung IHK München und Oberbayern

Quelle: innsalzach24.de

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