Erneute Vorkommnisse am Münchner Hauptbahnhof

Bundespolizisten geschlagen und beleidigt

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München - Die Münchner Bundespolizisten hatten erneut mit aggressiver Gegenwehr zu kämpfen. Die Widerstandsakteure in diesem Fall: ein 26-jähriger Afghane und eine 50-jährige obdachlose Österreicherin.

Gegen 0.35 Uhr stellte eine Streife der Bundespolizei am Ausgang Arnulfstraße fest, dass zwei Personen einen Mann am Boden fixieren. Ein 26-jähriger Afghane war aggressiv und schlug seinen Kopf mehrfach gegen den Boden. Eine 25-Jährige aus Neuhausen und ein 30-Jähriger aus Neuhausen schritten daraufhin ein und hielten den Mann davon ab, sich weiter selbst zu gefährden.

Als die Streife sich des Afghanen annahm, war er weiterhin aggressiv und widersetzte sich den Beamten bei der Mitnahme zur Dienststelle. Der Mann verweigerte einen freiwilligen Alkoholtest. Da er weiterhin stark eigengefährdet war, wurde von einem hinzugezogenem Arzt die Unterbringung in eine Klinik angeordnet.

50-Jährige ebenfalls auffällig

Eine 50-jährige wohnsitzlose Österreicherin hielt sich gegen 20:10 Uhr am Mittelbahnsteig der S-Bahn auf. Dort belästigte die Frau, die sich eingenässt hatte, auf die S-Bahn wartende Reisende. Erst verweigerte sie Bahnsicherheitsmitarbeitern, die ein Hausverbot erteilen wollten, dann auch einer Streife der Bundespolizei ihre Personalien.

Die Frau wurde zunehmend aggressiv und begann gegen einen Beamten zu schlagen. Beim Transport zur Wache beleidigte die Frau, die einen Alkoholtest verweigerte, Beamte massiv. Sowohl der Afghane als auch die Österreicherin müssen sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Österreicherin zusätzlich wegen Beleidigung und Hausfriedensbruch.

Der Münchner Hauptbahnhof scheint ein Hotspot für Konflikte zu sein. Erst letztens widersetzte sich ein Mann den Beamten der Bundespolizei, als er zuvor einen Snack nicht bezahlt hatte.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion München

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