Am Münchner Ostbahnhof

Mit Pommes beworfen - gefährliche Körperverletzung!

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München - Zu zwei gefährlichen Körperverletzungen ist es am frühen Sonntagmorgen am Münchner Ostbahnhof gekommen - und das fast zeitgleich:

Gegen 5.05 Uhr war die Bundespolizei zu einer körperlichen Auseinandersetzung zu einem Schnellrestaurant am Ausgang Friedensstraße gerufen worden. Zwei unbekannte Männer gerieten mit einer Gruppe mehrerer Personen zunächst verbal aneinander.

Die beiden Männer sollen drei Frauen türkischer Abstammung beleidigt haben. Dies mündete darin, dass die Männer mit Essen (darunter Pommes Frites) auf die Gruppe warfen. Als ein 29-jähriger Türke aus Berlin, der zu den Frauen gehörte, sich einmischt soll er von den Männern gemeinschaftlich geschlagen worden sein.

Der Türke erlitt eine stark blutende Platzwunde unter dem rechten Auge, das schnell zuschwoll. Als die Beamten ihn befragten, hatte er 1,62 Promille Atemalkohol. Er verhielt sich gegenüber den Beamten aggressiv und uneinsichtig und wollte sich trotz stark blutender Wunde nicht ärztlich behandeln lassen.

Die vermeintlichen Täter konnten unerkannt entkommen. Ihnen hofft die Bundespolizei nach Auswertung der vorhandenen Videoaufzeichnungen auf die Spur zu kommen.

Pole tritt auf Landsmann ein

Nur wenig später, gegen 5.35 Uhr, war es im Bereich des Parkplatzes beim Autoreisezug zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Polen gekommen.

Dabei lag ein 29-Jähriger am Boden. Auf ihn schlug ein 28-jähriger Landsmann ein, der auch bei Eintreffen einer Bundespolizeistreife nicht abließ. Zudem trat er mehrfach und mit großer Wucht mit seinem beschuhten Fuß gegen den Oberkörper des 29-Jährigen.

Erst mittels Schlagstock konnte ein Bundespolizist den 28-Jährigen vom Ablassen bewegen. Bei beiden Polen wurden Atemalkoholwerte von rund 2,25 Promille festgestellt. Zu den Verletzungen können ebenso wie zur Ursache bisher keine Angaben gemacht werden. Der 28-Jährige wird am Montag dem Haftrichter vorgeführt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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