Er stand in Flammen

50.000 Volt! 32-Jähriger fällt tot von Zug-Waggon

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München/Thalkirchen - Zwei Mexikaner und ein Münchner sind am frühen Samstagmorgen zum Rauchen auf einen parkenden Zug-Waggon geklettert. Einer von ihnen erlitt einen Stromschlag – und fiel tot vom Dach.

Am Samstag, 26.09.2015, gegen 06.00 Uhr, betraten ein 32- und ein 38-jähriger Mexikaner sowie ein 33-Jähriger aus München das Bahngelände Thalkirchner Straße/Lagerhausstraße. Dort entschieden sie sich zum Rauchen auf Bahnwaggons zu steigen. Während die zwei Mexikaner auf dem Dach eines Waggons rauchten, kam offensichtlich das Gespräch auf, ob die über ihn befindliche Oberleitung Strom führen würde.

Daraufhin griff der 32-Jährige auf die Stromleitung. Dabei wurde er mit 50.000 Volt unter Strom gesetzt, was dazu führte, dass er kurzzeitig in Flammen stand und anschließend tot auf dem Dach zusammensackte.

Sein Freund der ca. einen Meter neben ihm saß, erlitt durch die Nähe des Vorfalles leichte Brandverletzungen und einen ebenfalls nicht unerheblichen Stromschlag. Er stand so unter Schock, dass er nachdem er Löschversuche an seinem Freund unternahm vom Dach sprang und flüchtete. Sein Aufenthalt konnte im Verlauf der polizeilichen Aufnahme ermittelt werden. Dabei wurden seine Verletzungen festgestellt, woraufhin er in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Der 33-jährige Münchner beobachtete den Vorfall und rief sofort die Polizei. Er blieb unverletzt, stand aber ebenfalls unter Schock, so dass er vom Kriseninterventionsteam betreut werden musste.

Der Bahnverkehr wurde bis Abschluss der Ermittlungen auf den betroffenen Bahnabschnitt stillgelegt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

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