Nach Körperverletzung in Haidhausener U-Bahn

Polizei fahndet nach Schläger - der sitzt längst im Knast

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München/Haidhausen - Mit Fotos einer Überwachungskamera hat die Münchner Polizei am Mittwoch nach einem Mann gefahndet, der im Jahr 2013 in der U4 gewalttätig wurde. Am Tag danach die Überraschung:

Bereits am Donnerstag, 09.05.2013, gegen 17 Uhr, kam es in der U-Bahnlinie U4 in Richtung Max-Weber-Platz zwischen der Haltestelle Hauptbahnhof und Odeonsplatz zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem U-Bahnfahrer, der sich auf dem Nachhauseweg befand und einem Fahrgast.

Der Fahrgast schrie herum und beleidigte andere Fahrgäste, woraufhin der 27-jährige U-Bahnfahrer versuchte ihn zu beruhigen. Der unbekannte Mann verließ die U-Bahn an der Haltestelle Odeonsplatz. Als der U-Bahnfahrer am Max-Weber-Platz von der U4 in die U5 in Richtung Neuperlach Süd umstieg, schlich sich der unbekannte Täter von hinten an den 27-Jährigen heran und schlug ihm mehrmals ins Gesicht. Noch bevor sich die Türen der wartenden U-Bahn schlossen, sprang der unbekannte Täter am Max-Weber-Platz wieder aus der U-Bahn und flüchtete. Bei dem Unbekannten handelt es sich um die gleiche Person, die zuvor in der U-Bahnlinie U4 Fahrgäste beleidigt hatte.

Durch die Schläge wurde der U-Bahnfahrer im Gesichtsbereich verletzt. Er wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Von dem unbekannten Täter konnten durch die Videokameras im U-Bahnbereich Aufnahmen gesichert werden. Mit diesen Bildern leitete die Münchner Polizei am Mittwoch eine großangelegte Öffentlichkeitsfahndung ein.

Aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung meldete sich ein Zeuge, der den gesuchten Täter identifizieren konnte. Es handelt sich um einen 32-jährigen Rumänen, der momentan wegen eines Vermögensdeliktes inhaftiert ist. Für weitere Straftaten kommt er somit nicht in Frage. Als Verdächtiger für den Isar-Mord konnte der Mann durch eine DNA-Probe bereits ausgeschlossen werden.

mh/Pressemitteilung Polizeipräsidium München

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